Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Bellheim: Kreisel an Westheimer Straße könnte teurer werden

Der geplante Kreisel soll in Höhe der Spedition Fuchs (zwischen letztem und vorletztem Gebäude rechts der Westheimer Straße am o
Der geplante Kreisel soll in Höhe der Spedition Fuchs (zwischen letztem und vorletztem Gebäude rechts der Westheimer Straße am oberen linken Bildrand) gebaut werden. Archivluftbild: Sandbiller

Der am Ortsausgang von Bellheim geplante Kreisel auf der Landesstraße nach Westheim würde, wenn er wie geplant mit zwei Anschlüssen ins Gewerbegebiet und ins Neubaugebiet In den Dornen gebaut werden würde, deutlich teurer als geplant: über eine Million Euro statt geplanter 350.000 Euro.

Deshalb soll der Ast ins Gewerbegebiet zumindest vorerst gestrichen und nur ein Fußgänger-/Radweg gebaut werden. Der soll für die künftigen Bewohner des Wohngebiets das Queren der Straße sicherer machen. Darauf verständigte sich der Gemeinderat am Donnerstag.

Der Beschluss steht allerdings insofern unter einem Vorbehalt, als der Rat noch genauere Angaben zu den zu erwartenden Kosten für den Kreisel mit einem Durchmesser von 46 Metern erwartet. Wenn diese bekannt sind, soll das Thema noch einmal im Rat besprochen werden.

Kreisel würde Verkehr bremsen

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat laut Planer Zustimmung für die abgespeckte Version signalisiert. Zum einen, weil eine reine Abbiegespur nicht viel billiger wäre, zum anderen, weil ein Kreisel den Verkehr bremsen würde. Zudem, so der Planer, könne ein Kreisel hübsch gestaltet werden und so ein viel ansprechenderes Entree für den Ort darstellen.

Dass die Kosten für einen vierarmigen Kreisel so viel höher liegen, begründete Ortsbürgermeister Paul Gärtner (FWG) damit, dass für den Abzweig ins Gewerbegebiet noch ein Grundstückskauf erforderlich wäre. Zudem fielen an einem weiteren von dem Ast berührten Privatgrundstück Veränderungen an, die die Gemeinde bezahlen müsste.

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