Kreis Germersheim Abriss und Neubau der IGS Hand in Hand

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Das Modell des Neubaus der IGS Kandel mit der Verbindung zum Teil des Altbauteils (rechts), der erhalten bleibt. Dort wo der Schulhof eingeplant ist, steht heute noch der Mittelbau, der wegen Brandschutzmängeln abgerissen wird.

Planung und Kostenberechnung des Neubaus der IGS Kandel sind im Kreis-Bauausschuss vorgestellt worden.

Der Zeitplan ist optimistisch, bereits im Oktober soll die Baugenehmigung eingereicht werden, danach die Werkplanung beginnen und parallel die Container-Klassenzimmer umgestellt werden. „Das ist notwendig, weil man den Platz für die Baustelle braucht“, sagte Marion Leiner, bei der Kreisverwaltung fürs Gebäudemanagement zuständig. Rund 19,3 Millionen Euro wird die neue IGS nach aktueller Berechnung gekostet haben, wenn sie 2021 in Betrieb geht, beziehungsweise ein Jahr später auch die Außenanlagen fertig sind. Architekt Harald Konsek vom Büro Drei Architekten in Stuttgart erläuterte im Kreis-Bauausschuss die Planung. Die ist ziemlich eng an das Modell angelehnt, mit dem Drei Architekten den Wettbewerb gewonnen hat (wir berichteten). Neu ist an der Stirnseite des Schulhofes ein eigenes Technikgebäude. Die Gebäudetechnik sollte ursprünglich im Schulneubau untergebracht werden, doch der Platz dort habe sich als zu knapp herausgestellt, so Konsek. Der neue Schulhof – wo jetzt noch der Mittelbau steht – wird von einem Verbindungsgang zum Altbau gequert. An der Stirnseite vor dem Technikgebäude ist eine überdachte Bühne. Im Erdgeschoss des Neubaus sind die Schulverwaltung sowie Fachräume etwa für Werken und Musik und die Schulküche untergebracht. Die erste Etage wird von den naturwissenschaftlichen Räumen und weiteren Fachräumen (Computer) belegt. Im zweiten Obergeschoss sind die Klassenzimmer der Oberstufe. In den Fluren des ersten und zweiten Obergeschosses gibt es jeweils Lern- oder Ruhezonen für die Schüler. Damit Platz für die Baustellenorganisation geschaffen wird, werden die 32 Klassen-Container in den südlichen Bereich des Schulcampus verlegt. Zusätzlich werden 16 Klassen-Container und drei Flurcontainer angeschafft, die die „Containerschule“ während der Bauarbeiten ergänzen. Weil der Platz beengt ist, werden die Container zweigeschossig aufgebaut. Brandschutz und Fluchtwege seien dabei gewährleistet, sagte Leiner. Es gebe Fluchttreppen auf den Seiten der Flure. Der Umzug der Container schlägt mit rund 27.000 Euro zu Buche. Die 19 zusätzlichen Container kosten inklusive Miete bis 2021 circa 121.000 Euro. Insgesamt verursacht das Container-Provisorium bis zum geplanten Bauende Kosten von rund 866.000 Euro.

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Draufsicht auf die Pläne.
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