Deidesheim Zugeparkte Wege ein großes Problem
Immer mehr Fahrzeuge würden entlang der Zufahrtswege zum Pfalzblick, zum Mühltal, zum Sensental und zum Pechsteinkopf im gesperrten Bereich oder an Engstellen abgestellt, klagt die Verbandsgemeindeverwaltung. „Dies führt dazu, dass die Bewirtschaftung der Flächen durch die Bauern und Winzer behindert wird“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zum anderen sei die notwendige Restfahrbahnbreite von 3,05 Meter häufig nicht mehr gegeben. Letzteres könne im Ernstfall bedeuten, dass Rettungs- oder Feuerwehrfahrzeuge nicht oder nur verspätet zum Einsatzort gelangen können. Bei einem medizinischen Notfall im Waldgebiet könne das unter Umständen Leben kosten. Auch wären bei einem Wald- oder Flächenbrand die Löscharbeiten massiv beeinträchtigt. Darüber hinaus werde die Natur durch den hohen Fahrzeugverkehr belastet.
Kostenpflichtiges Abschleppen
Die Verwaltung weist nachdrücklich darauf hin, dass verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig verwarnt werden. Sollte die Restfahrbahnbreite von 3,05 Meter, gemessen ab dem Seitenspiegel, nicht mehr vorhanden sein, werde das Fahrzeug kostenpflichtig abgeschleppt und auf einen Parkplatz außerhalb der Weinberge gebracht. „Spätestens dann muss ein (teurer) Fußweg zurück zum Auto vorgenommen werden“, heißt es in dem Schreiben. Nach der Straßenverkehrsordnung sei Halten und damit auch Parken an engen und unübersichtlichen Stellen verboten. An den zulässigen Zufahrten zu den Weinbergen würden Schilder angebracht, die nochmals darauf hinweisen. Die Regelung gelte im Übrigen auch innerhalb des Ortes.
Die Verwaltung bittet Ausflügler, die beliebten Ziele in den Weinbergen oder im Wald möglichst ohne Fahrzeug zu besuchen oder andere Parkflächen anzusteuern. Möglichkeiten gebe es zum Beispiel am Bahnhof Deidesheim, auf dem Parkplatz an der Weinstraße „Im Diedel“ zwischen Deidesheim und Ruppertsberg oder an der Felix-Christoph-Traberger-Halle in Forst.