Nils erklärt Wie die Schnecke ihre Nahrung raspelt

Eine Weinbergschnecke bei der Mahlzeit.
Eine Weinbergschnecke bei der Mahlzeit.

Was das Fressen angeht, ist die Schnecke gar nicht so langsam: Das kleine Blattstück ist jedenfalls bald in ihrer Mundöffnung verschwunden. Aber wie zerkleinert dieses Weichtier überhaupt seine Mahlzeit? Hat so eine Weinbergschnecke denn Zähne?

Das hat sie, allerdings nicht solche wie du und ich. Fachleute sprechen bei der Schnecke von einer „Radula“. Damit ist ihre Zunge gemeint. Das lateinische Wort radula bedeutet „Raspel“ und so arbeitet diese Zunge auch. Winzige Zähnchen liegen auf ihr aufgereiht. Kaum zu glauben, aber es sind wirklich Zehntausende!

Weinbergschnecken leben von weichen, zarten, auch faulenden Pflanzenteilen. Sie sind also Pflanzenfresser. Mit der Radula ziehen sie die Nahrung in den Mund und dann wird sie zerkleinert. Natürlich passiert das im bestmöglichen Schnecken-Tempo!

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