Kreis Bad Duerkheim Viel zu tun im nächsten Jahr

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Baubeginn für Südspange und Regenrückhaltung im Dürkheimer Bruch, Ausbau des Belchgrabens und Verbesserungen am Grabensystem bis Eppstein: Beim Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach stehen mehrere Projekte vor dem Start.

Die Bündelung sei nicht geplant gewesen, sie sei durch Verzögerungen an einzelnen Projekten passiert, erläuterte Geschäftsführer Hans Peter Theiß, im Verbandsausschuss. Für die sogenannte Südspange, einen Graben vom Zusammenfluss Stechgraben, Marlach, Riedgraben und Floßbach bis zum Rehbachunterlauf, stehen im aktuellen Haushalt zirka 2,2 Millionen Euro und 2018 rund 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Südspange gehört zum wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept für das Einzugsgebiet von Isenach und Eckbach und soll Hochwasser vorbeugen. Aufgabe des Zweckverbands ist es, die „Sünden“ der Vergangenheit, sprich verfüllte Gräben und Gewässerabschnitte im Abflusssystem, wiedergutzumachen. Dass zeitgleich die Arbeiten für die Regenrückhaltung im Dürkheimer Bruch starten sollen, sei schon heftig, sagte der Geschäftsführer. Aber: „Wir sind froh, dass es jetzt vorangeht.“ Für dieses Projekt sind im kommenden Jahr rund zwei Millionen Euro veranschlagt. Für den Hochwasserschutz Marlachwiesen östlich von Deidesheim soll die Genehmigungsplanung nach den Sommerferien eingereicht werden. Für die Optimierung des Gewässerabflusses auf der Frankenthaler Terrasse seien die Arbeiten vorangeschritten. 26 Durchflüsse und Brücken seien erneuert worden. Der Belchgrabenausbau bei Lambsheim zwischen Landesstraße 527 und Isenach werde Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres beginnen. Dafür stehen 1,3 Millionen Euro im Haushalt. Nach der Sommerpause sollen der Antrag für den Anschluss des Neugrabens bei Frankenthal eingereicht und die Pläne für die Optimierung der Abflussverhältnisse im Unterlauf der Isenach präsentiert werden. Für den neuen Abschlag von der Isenach zum Rhein soll laut Theiß ein Pflegekonzept erstellt werden, damit dort die wasserwirtschaftlichen Aufgaben erfüllt werden können. Der Gewässerzweckverband, der 2019 sein 50-jähriges Bestehen feiert, benötigt Büroflächen für die wachsende Anzahl seiner Mitarbeiter. Hier sei wohl einst beim Bau des Verbandsgebäudes in Lambsheim zu knapp geplant worden, bemängelte Theiß. Dem Zweckverband gehören acht Städte und Gemeinden, sieben Verbandsgemeinden sowie der Rhein-Pfalz-Kreis an. Diese finanzieren den Verband mittels einer Umlage, die sich 2018 wegen Kostensteigerungen um 70.000 Euro auf 1,98 Millionen Euro erhöht.

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