Deidesheim
Sicherheit für Radfahrer soll verbessert werden
Künftig sollen die Radfahrer aus Richtung Forst über einen Schutzstreifen auf die Weinstraße geleitet werden. In umgekehrter Richtung sollen sie über eine Radwege-Insel fahren. Über den Vorschlag ist bereits zweimal im Rat diskutiert worden.
Nachdem in der vergangenen Sitzung Bedenken geäußert worden waren wegen der Wegeführung stadteinwärts, hat die Verwaltung nun vorgeschlagen, die Gehwegabsenkung farblich zu kennzeichnen. Bei der Einfädelung von der L 516 auf den Geh- und Radweg soll mit Markierungen und Schildern verdeutlicht werden, dass mit Gegenverkehr zu rechnen ist.
Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) sieht in der neuen Führung der Radfahrer eine deutliche Verbesserung der aktuellen Situation. Die Lösung sei mit dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) abgestimmt, dieser übernehme auch hauptsächlich die Kosten. Dörr hofft außerdem, mit dieser Veränderung die Chancen auf Tempo 30 in dem Bereich zu erhöhen.
Dörr: Beide Querungshilfen realisieren
Im Stadtrat haben einige Mitglieder jedoch weiterhin Zweifel am Sinn der Maßnahme. So plädierte Eric Steffen (CDU) dafür, an dieser Stelle nichts zu ändern und stattdessen auf die Entwicklung des Baugebiets „Östlich des St. Martinsweges“ zu warten. Dieses liegt ebenfalls am Ortsausgang in Richtung Forst, östlich der L 516. Geplant ist, für Radfahrer in Richtung Norden ein kurzes Stück Radweg neben der Straße anzulegen und sie dann über eine Querungshilfe auf die andere Seite zu leiten, wo ein Rad- und Fußweg vorhanden ist.
Dörr betonte, dass die Stadt beide Überquerungshilfen realisieren wolle. Da die Stelle gefährlich sei, müsse sofort reagiert werden. Die Querungshilfe beim Baugebiet komme frühestens in etwa zwei Jahren. Bei der Abstimmung gab es eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen.