Deidesheim / Forst „Hirnlose Taten“

„Baumfrevel“ nennt Peter Lucas seine Beobachtung am Radweg zwischen Forst und Deidesheim.
»Baumfrevel« nennt Peter Lucas seine Beobachtung am Radweg zwischen Forst und Deidesheim.

„Am Radweg zwischen Deidesheim und Forst hat wieder ein Idiot Schaden angerichtet“, schreibt Peter Lucas aus Forst zu seinem Bild, das er an die Redaktion geschickt hat. Nicht zum ersten Mal habe er beobachtet, dass Bäume in der Flur abgeknickt, abgesägt oder auf andere Weise mutwillig beschädigt werden. „Das ist frustrierend und zeigt, wie hirnlos manche Menschen sind“, ärgert er sich.

„Wir beobachten in jüngster Zeit verstärkt, dass frisch gesetzte Bäume abgerissen oder gestohlen werden“, bestätigt Feldhüter Alexander Braun das „große Problem“. Er grenzt die Tätergruppe tagsüber auf Schüler, abends auf „Männer mittleren Alters“ ein, die – verstärkt seit Corona – „mit dem Bollerwagen und reichlich Alkohol durch die Flur ziehen und sich gegenseitig Kraftproben liefern“. Beobachtungen wie die von Peter Lucas würden zwar gemeldet, doch in der Regel geschehe nichts, weil die Täter unbekannt bleiben. Und selbst wenn ein Feldhüter eine solche Tat in flagranti beobachtete, seien ihm meist die Hände gebunden: „Die Polizei kann oft nicht direkt kommen, weil sie unterbesetzt ist und wir können und dürfen niemanden zur Herausgabe seiner Personalien zwingen“, so Braun.

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