Bad Dürkheim Hardenburger feiern ihr Waldfest mit vielen Kindern

Die Darsteller – vorwiegend Kinder – verkleideten sich als Bäume und Büsche, um den Besuchern des Festes die Bedürfnisse des Wal
Die Darsteller – vorwiegend Kinder – verkleideten sich als Bäume und Büsche, um den Besuchern des Festes die Bedürfnisse des Waldes näher zu bringen.

Wie nimmt der Wald den Menschen wahr und worunter leidet er? Dieser Frage ging das Festspiel beim Hardenburger Waldfest am Donnerstag nach. Dazu verkleideten sich die Darsteller – überwiegend Kinder – als Bäume und Büsche, um den rund 130 Zuhörern in der Turnhalle die Perspektive des für den Dürkheimer Ortsteil so wichtigen Forsts näherzubringen.

Mit dieser Premiere wollten wir zugleich unsere Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise an unser traditionelles Waldfest heranführen“, verriet Ortsvorsteher Thorsten Brand (CDU) der RHEINPFALZ. Denn es sei wichtig, der jüngeren Generation die Bedeutung des Waldfests für Hardenburg zu vermitteln, damit sie diese Tradition später einmal selbst pflegen.

Festredner referiert zu „Wald und Wasser“

Als Festredner hatten die Veranstalter Bernhard Frauenberger vom Landesministerium für Klimaschutz und Umwelt gewonnen, der dort das Referat Waldentwicklung, Naturschutz und Schutzgebiete im Wald leitet. Sein Thema lautete „Wald und Wasser“. Das passe gut zu Hardenburg, da manche Bereiche des Ortsteils immer von Starkregen betroffen seien und ein Zusammenhang mit den Trockenperioden im Wald vermutet werde, erläuterte Brand.

Kauf des Buchert’schen Geländes

Daneben habe das Publikum einen Überblick erhalten, was der Ortsbeirat in dieser Legislaturperiode für Hardenburg geschafft hat und welche Projekte für die nächste anstehen. „Vor allem mit dem Kauf des Buchert’schen Geländes haben wir einen riesen Meilenstein erreicht. Dafür hatten wir 36 Jahre lang gekämpft und im Haushalt 2023 extra 900.000 Euro eingestellt“, berichtete er. In Kombination mit der anstehenden Dorfmoderation für Hardenburg biete das Areal großes Potenzial. Es zu bekommen, sei schwierig gewesen, weil es einer Firma aus Malta gehörte und von einer Kanzlei aus der Schweiz betreut wurde. Als die ein Immobilienunternehmen aus dem Landkreis Bad Dürkheim mit der Vermarktung beauftragte, „stand für uns fest: jetzt oder nie“.

Der Besuch des Waldfests sei überwältigend gewesen. Was ihn besonders freue, seien die vielen Kinder und jungen Familien unter den Gästen und der ausgewogene Altersmix von fünf bis 90 Jahren. Musikalisch gestalteten Jugendliche der Kreismusikschule und Haardtgroove das Fest.

x