Deidesheim
E-Auto-Brand: Polizei ermittelt
Das Auto fing nach Polizeiangaben gegen 1.50 Uhr an zu brennen, die Flammen griffen auch auf die umliegenden drei Autos und zwei Anhänger über. Holger Ferentz, Feuerwehrchef in der Verbandsgemeinde Deidesheim, berichtet, dass das Auto nicht zum Laden angeschlossen gewesen sei. Es handele sich um ein „nagelneues“ Fahrzeug. An welcher Stelle das Feuer ausgebrochen sei, sei für die Wehrleute nicht zu erkennen gewesen. „Als wir vor Ort kamen, hatten die Flammen schon auf die Fahrzeuge daneben übergegriffen.“
In zehn Minuten gelöscht
Der Brand sei in etwa zehn Minuten gelöscht gewesen. „Der Akku brannte nicht“, sagt Ferentz. Wäre dies der Fall gewesen, wäre der Brand nicht so leicht zu löschen gewesen, erklärt der Brand-Experte. Gerate der Akku eines E-Fahrzeugs in Brand, müsse das komplette Fahrzeug in einem dafür geeigneten Behältnis unter Wasser gesetzt werden. „Ansonsten bricht das Feuer immer wieder aus.“
Für eine solche Löschaktion habe die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen ein geeignetes Fahrzeug. Dies habe jedoch in der fraglichen Nacht nicht zur Verfügung gestanden. Im Falle eines Akku-Brandes hätte die Feuerwehr sich nach einer anderen Lösung umsehen müssen, so Ferentz. Neben einem geeigneten Container sei auch ein Kran nötig gewesen, um das Auto hinein zu hieven, so Ferentz.
Die Suche nach Container und Kran habe sich jedoch erübrigt, da schnell klar gewesen sei, dass der Akku nicht brannte.