Lambrecht Auch Lambrecht bekommt ein Testzentrum

Das Testzentrum soll im Bahnhof Lambrecht untergebracht werden.
Das Testzentrum soll im Bahnhof Lambrecht untergebracht werden.

Auch in der Verbandsgemeinde Lambrecht soll nun ein Testzentrum eingerichtet werden. Darüber informierte am Dienstag Verbandsbürgermeister Gernot Kuhn (CDU). Als Standort ist der Bahnhof Lambrecht vorgesehen.

In den Verbandsgemeinden Deidesheim und Maikammer sowie in Haßloch werden die Corona-Testzentren bereits stark frequentiert, die Verbandsgemeinde Lambrecht zieht nun nach. „Wir haben ein solches Zentrum angemeldet, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagte Kuhn. Als Start sei der 1. Mai geplant. Testungen sollen samstags und sonntags möglich sein, anfangs jeweils zwei Stunden lang. Je nach Bedarf werde dann nachgesteuert, so der Verbandsbürgermeister.

Standort wird der Bahnhof Lambrecht sein. „Es war nicht leicht, einen geeigneten Ort zu finden“, berichtete der Verbandsbürgermeister. Der Vorteil des Bahnhofs in Lambrecht sei, dass er zentral liege und gut erreichbar sei.

Bisher ausschließlich Ärzte zuständig

Derzeit sind für die Corona-Testungen in der Verbandsgemeinde Lambrecht ausschließlich die Ärzte zuständig. Diese hatten der Verwaltung signalisiert, über genügend Kapazitäten zu verfügen, weshalb die Behörde zunächst kein eigenes Angebot aufgebaut hat. Zumal sich anfangs auch wenige Helfer gemeldet hatten. Inzwischen habe sich das geändert, sagte Kuhn. Etwa 20 Ehrenamtler stünden nun bereit, etliche von ihnen mit medizinischem Hintergrund. Außerdem sei mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Lambrecht ein Partner gefunden worden, der die Verwaltung unterstützt. Die Organisation habe Kontakte zum DRK Haßloch, das bereits Erfahrungen beim Betrieb eines Testzentrums hat.

Die Nachfrage nach Tests sei den Berichten der Ärzte zufolge noch immer relativ gering, erklärte Kuhn. Er gehe aber davon aus, dass sich das ändere, vor allem, wenn die Lokale zumindest mit Einschränkungen wieder öffnen dürfen. Dadurch werde vermutlich gerade am Wochenende ein Bedarf entstehen. „Bei einem öffentlichen Testzentrum ist wahrscheinlich auch die Hemmschwelle geringer“, so Kuhn. Die Testungen seien aber auch bei den Ärzten getrennt vom Praxisbetrieb organisiert. „Man muss sich also nicht ins Wartezimmer setzen“, so Kuhn.

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