fussball RHEINPFALZ Plus Artikel „Wie Dortmund gegen Schalke“

Halit Osmani, Spielertrainer des SV Alsenborn: „Wir gehen mit breiter Brust ins Derby.“
Halit Osmani, Spielertrainer des SV Alsenborn: »Wir gehen mit breiter Brust ins Derby.«

Spiel des Tages: SV Alsenborn - SV Enkenbach (Fußball-A-Klasse, Sonntag, 15 Uhr)

Halit Osmani (Alsenborn)

„Das Derby Alsenborn gegen Enkenbach, das ist wie Dortmund gegen Schalke. Dabei fällt uns fußballerisch gesehen die Rolle der Dortmunder zu. Ich erwarte zu diesem immer wieder reizvollen Duell an die 200 Zuschauer. Die können sich auf ein leidenschaftlich geführtes Spiel freuen, in dem es auch hart zur Sache gehen wird. Wir treffen auf eine Mannschaft, die eine gute Qualität hat, sich aber erst noch finden muss. In Stephan Ruby und Filipe Pinto hat der SVE ein sehr erfahrenes Trainerpaar. Wir gehen mit breiter Brust in diese Partie. Haben wir doch am Mittwoch im Kreispokal gegen Mehlingen sehr gut gespielt. Das war für uns das erste Derby in dieser Woche, das wir 3:0 für uns entschieden haben. Klar ist, dass wir geben Enkenbach auch das zweite gewinnen wollen. Dass meine Mannschaft Moral hat, zeigte sie am ersten Spieltag, als sie einen 0:3-Rückstand gegen die TSG Kaiserslautern II noch aufholte und am Ende 6:4 gewann. An diesem Sieg hatten die von Thomas Riedl trainierten A-Jugendspieler großen Anteil.“

Stephan Ruby (Enkenbach)

„Dieses Derby hat natürlich immer einen großen Reiz und ist für beide Vereine sehr wichtig. In den letzten Jahren ist es für uns in Alsenborn immer schlecht gelaufen. Das wollen wir am Sonntag ändern. Unser Start in die neue Saison ist sehr holprig verlaufen. Wir haben bisher zwei Ligaspiele bestritten und zweimal unentschieden gespielt. Unsere Leistung zuletzt beim 1:1 in Otterberg war desolat. Dagegen haben wir uns beim 3:3 im ersten Spiel gegen den VfL Kaiserslautern selbst um den Lohn gebracht. Dass wir noch nicht da sind, wo wir eigentlich schon sein wollten, hat auch damit zu tun, dass wir eine komplett neue Mannschaft haben. Viele Automatismus greifen noch nicht. Auch fehlte der Mannschaft bisher die Galligkeit, und auch der Wille, ein Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, war nicht zu spüren. Gerade im Hinblick auf das Derby müssen wir mehr Leidenschaft zeigen und auch disziplinierter als in den ersten beiden Begegnungen spielen. Es wird einfach Zeit, dass wir den Bock umstoßen.“

Stephan Ruby, Trainer des SV Enkenbach: „Es wird einfach Zeit, den Bock umzustoßen.“
Stephan Ruby, Trainer des SV Enkenbach: »Es wird einfach Zeit, den Bock umzustoßen.«
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