Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Trotz Fairplay gibt es Ärger bei der Hallen-Kreismeisterschaft

Fairplay im Spiel FSV gegen VfL Kaiserslautern: Steve Cartal vom FSV entschuldigt sich nach seinem Foul bei Kevin Jung vom VfL.
Fairplay im Spiel FSV gegen VfL Kaiserslautern: Steve Cartal vom FSV entschuldigt sich nach seinem Foul bei Kevin Jung vom VfL.

VfL Kaiserslautern und TSG Kaiserslautern haben sich für das Finalturnier der Hallenmeisterschaften des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg qualifiziert. Beide Teams waren bei den Qualifikationsveranstaltungen am Wochenende erfolgreich. Mit einer Mannschaft gab es beim Turnier allerdings Ärger.

Die Turniere am Samstag und Sonntag in der Sporthalle der Kaiserslauterer Schillerschule waren überaus fair. Ein Team sorgte bei den Organisatoren um den Kreisvorsitzenden Udo Schöneberger aber für Verärgerung.

„Wir wollten uns für das Endturnier qualifizieren, um noch einmal eine Chance zu haben, uns für die Lauterer Hallenmeisterschaft vorzubereiten. Die findet ja vom 24. bis 27. Januar auch in der Barbarossahalle statt, in der ein paar Tage zuvor das Endturnier der Kreismeisterschaften ist. Das sind natürlich beste Bedingungen für eine Vorbereitung“, sagte Florian Gogolin, Spieler und Mitverantwortlicher der Hallenmannschaft der TSG Kaiserlautern, nach dem Erfolg am Sonntag und betonte weiter: „Wir sind hier schon mit den besten Spielern angetreten. Geschont wird keiner. Beinahe jeder hat bei uns große Lust, in der Halle zu spielen. Es war nicht einfach, aber wir haben die Sache gut gemacht und freuen uns nun auf das Finale hier in Kaiserslautern. Das Finalturnier wird natürlich schwerer, aber wir wollen so weit kommen, wie es nur geht.“

Der härteste Konkurrent

Die TSG gewann alle vier Partien am Sonntag. Das „Finale“ – die beiden Qualifikationsturniere mit jeweils sechs Teams wurden ja im Ligamodus „Jeder gegen jeden“ ausgetragen – gewannen Gogolin und Co. gegen den härtesten Konkurrenten SG Niederkirchen mit 5:2. Im abschließenden Spiel gegen den SV Wiesenthalerhof benötigten die TSG-Akteure dann nur noch einen Punkt. Letztlich wurden es drei. Die TSG gewann locker mit 4:1 und buchte somit das Ticket für das Finalturnier.

Zum besten Torhüter am Sonntag wurde Ruben Neugebauer von der SG Niederkirchen vom Schiedsgericht gewählt. Die Jury ehrte zudem Luis Widhiawan von der TSG zum besten Spieler des ersten Qualifikationturniers.

Für Ärger sorgte die SG Morlautern/Enkenbach. Das Team hatte zwar gemeldet, kam aber am Sonntag nicht. „Und das, ohne sich vorher abzumelden“, sagte der Kreisvorsitzende Udo Schöneberger und zeigte sich ziemlich verärgert.

Eine andere Liga

Am Samstag waren dagegen alle sechs Teams, die für das erste Qualifikationsturnier gemeldet hatten, am Start in der Halle der Schillerschule. Und da spielte der VfL Kaiserslautern quasi in einer anderen Liga. Das Team gewann alle seine fünf Spiele mehr als deutlich und hatte am Ende ein überragendes Torverhältnis von 40:1 Tore. Michael Rheinfrank erzielte allein 13 Treffer für den VfL, dessen knappster Erfolg ein 8:0 war.

Der TuS Olsbrücken wurde Zweiter, verlor aber gegen den späteren Sieger klar mit 0:8. Der TuS hatte mit Jonathan Michalik den besten Torhüter in den eigenen Reihen. Zum besten Spieler des ersten Qualifikationsturniers kürte das Schiedsgericht Michael Reiß vom „Dominator“ VfL Kaiserslautern. Insgesamt kamen bei beiden Turnieren am Wochenende rund 250 Zuschauer in die Halle der Schillerschule.

So geht es weiter

Der VfL und die TSG Kaiserslautern haben sich mit ihren Erfolgen ihre Teilnahme beim Endturnier am Sonntag, 21. Januar, in der Barbarossahalle Kaiserslautern gesichert. Für die Endrunde gesetzt sind bereits die Mannschaften aus Bezirks-, Landes- und Verbandsliga: TuS Rüssingen, VfR Kaiserslautern, TuS Steinbach, FCK Portugiesen, SG Rockenhausen/Dörnbach sowie die TSG Trippstadt.

Die Qualifikationsturniere drei und vier finden am kommenden Wochenende, Samstag, 13., und Sonntag, 14. Januar, in der Hans-Appel-Turnhalle in Göllheim statt.

Ergebnisse

1. Qualifikationsturnier, Samstag, 6. Januar

Eintracht Kaiserslautern - VfL Kaiserslautern

1:9

FSV Kaiserslautern - TuS Olsbrücken

1:4

SG Siegelbach/Erfenbach II - FC Erlenbach

3:4

Eintracht Kaiserslautern - FSV Kaiserslautern

3:1

SG Siegelbach/Erfenbach II - VfL KL

0:9

FC Erlenbach - TuS Olsbrücken

3:5

FSV Kaiserslautern - VfL Kaiserslautern

0:10

Eintracht Kaiserslautern - FC Erlenbach

3:10

SG Siegelbach/Erfenbach II - TuS Olsbrücken

1:5

FSV Kaiserslautern - FC Erlenbach

4:3

TuS Olsbrücken - VfL Kaiserslautern

0:8

Eintracht KL - Siegelbach/Erfenbach II

3:4

FC Erlenbach - VfL Kaiserslautern

0:9

FSV Kaiserslautern - Siegelbach/Erfenbach II

3:7

Eintracht Kaiserslautern - TuS Olsbrücken

0:11

Endtabelle

1. VfL Kaiserslautern

15 Punkte 40:1 Tore

2. TuS Olsbrücken

1225:13

3. FC Erlenbach

620:24

4. SG Siegelbach/Erfenbach II

615:24

5. FSV Kaiserslautern

39:27

6. Eintracht Kaiserslautern

310:35

2. Qualifikationsturnier, Sonntag, 7. Januar

VfR Kaiserslautern II - Morlautern/Enkenbach 2:0

TSG Kaiserslautern - SV Gundersweiler

9:2

SV Wiesenthalerhof - SG Niederkirchen

2:4

VfR Kaiserslautern II - TSG Kaiserslautern

0:1

SV Wiesenthalerhof - Morlautern/Enkenbach

2:0

SG Niederkirchen - SV Gundersweiler

6:2

TSG Kaiserslautern - Morlautern/Enkenbach

2:0

VfR Kaiserslautern II - SG Niederkirchen

0:3

SV Wiesenthalerhof - SV Gundersweiler

3:4

TSG Kaiserslautern - SG Niederkirchen

5:2

SV Gundersweiler - Morlautern/Enkenbach

2:0

VfR Kaiserslautern II - SV Wiesenthalerhof

2:5

SG Niederkirchen - Morlautern/Enkenbach

2:0

TSG Kaiserslautern - SV Wiesenthalerhof

4:1

VfR Kaiserslautern II - SV Gundersweiler

0:1

Endtabelle

1. TSG Kaiserslautern

15 Punkte21:5 Tore

2. SG Niederkirchen

1217:9

3. SV Gundersweiler

99:18

4. SV Wiesenthalerhof

613:14

5. VfR Kaiserslautern II

34:10

6. SG Morlautern/Enkenbach

00:10
10:3 gewann der FC Erlenbach gegen die Eintracht Kaiserslautern. Hier Justin Ritter von der Eintracht gegen Patrick Felger vom F
10:3 gewann der FC Erlenbach gegen die Eintracht Kaiserslautern. Hier Justin Ritter von der Eintracht gegen Patrick Felger vom FC.
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