Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Stadt hat Interesse an Bahngelände auf dem Einsiedlerhof

Angeblich will die Bahn Gelände verkaufen.
Angeblich will die Bahn Gelände verkaufen.

Die Stadtverwaltung soll für das Bahnhofsumfeld auf dem Einsiedlerhof ihr Vorkaufsrecht nutzen, damit das Areal nicht an einen Investor veräußert wird. Das hat der Bauausschuss am Montagabend mit großer Mehrheit auf Antrag der Grünen beschlossen. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, einen Bebauungsplan für das Areal aufzustellen.

„Wir wissen, dass die Deutsche Bahn das Gelände verkaufen will“, erläuterte Elke Franzreb, Leiterin des Referats Stadtentwicklung. Klar sei aber auch, dass das marode Bahnhofsgebäude erhalten bleiben müsse. Das mache die Sache nicht gerade einfach. Das Gebäude sei bereits verkauft worden. Darauf habe die Stadt keinen Zugriff, zudem befinde sich darin noch Stellwerk-Technik, die angeblich noch gebraucht werde.

Ortsvorsteherin Christina Kadel sagte, die Fläche sei ganz wichtig für die weitere Entwicklung des Einsiedlerhofs. Franzreb erläuterte, dass es unter Umständen nicht günstig wird, an das Gelände zu kommen. „Vorkaufsrecht heißt, dass wir als Stadt den Zuschlag erhalten können zu den Konditionen, die auch ein Investor bezahlen würde.“ In einem ersten Schritt soll ein Bebauungsplan jetzt die im Stadtteilentwicklungskonzept für den Einsiedlerhof formulierten Ziele aufgreifen. Dabei geht es dann vor allem um die Schaffung von mehr Grün. Derzeit gibt es die Idee, bereits bestehende Nutzgärten zu integrieren und zusätzliche öffentliche und private Grünflächen zu entwickeln, Spielbereiche inklusive.

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