Fußball
Schwerer Start für die U19 des 1. FCK
Der Startschuss in die erste DFB-Nachwuchsliga-Saison gestaltete sich zunächst ausgeglichen. „Es ging hin und her, beide Mannschaften hatten Torchancen. Am Ende des Tages ist es dann aber die individuelle Klasse der Gegner, die da heraussticht“, erklärt Baffoun die Niederlage.
Mit Abwehrspieler Justin von der Hitz und Mittelfeldspieler Fayssal Harchaui standen in der Elf von Stefan Ruthenbeck gleich zwei U17-Weltmeister. Harchaui hatte während der Vorbereitung noch mit den Profis trainiert. „Das merkt man dann auch. Das ist eine ganz andere Hausnummer, wenn die beiden spielen“, meint der FCK-Trainer.
Effektive Geißböcke
Aus einer eigentlich harmlosen Situation schlugen die Kölner zum frühen ersten Treffer zu. Stürmer Youssoupha Niang (11.) erhielt den Ball 25 Meter vom FCK-Tor entfernt, drehte sich und zog flach ins lange Eck. Und auch beim zweiten Treffer erwiesen sich die Geißböcke als effektiver: Nach einem Ballverlust der Pfälzer standen sie blitzschnell vorm gegnerischen Tor. Nick Zimmermann (36.) musste nur noch zur 2:0-Pausenführung einschieben.
Der zweite Abschnitt wirkte nun ruhiger. Die Kölner auf der einen Seite konnten sich mit dem Vorsprung zunächst etwas zurücklehnen, während es den Roten Teufeln nicht gelang, ihre Chancen in Tore umzuwandeln. Zweimal Aluminium verhinderte den Anschlusstreffer. „Wir waren kurz vor dem 1:2, und dann kam postwendend die Antwort, und wir bekamen den dritten Gegentreffer“, bedauert Baffoun.
Justin von der Hitz hatte perfekt auf den Kopf von Chinedu Chukwukelu (76.) geflankt, der die FCK-Abwehrreihe überragte und auf 3:0 erhöhte. Derselbe Spieler sorgte dann auch in Minute 87 für den Endstand.
„Wir verlieren da vielleicht nicht in der Höhe verdient, aber dennoch verdient. Wir müssen dringend lernen, Tore zu schießen, ansonsten gewinnt man keine Spiele. Wir müssen einfach effektiver sein, wir müssen mutiger sein und mit mehr Überzeugung aufs Tor schießen. Wenn wir in den ersten Minuten unsere Chancen nutzen, führen wir 1:0 und dann ist das Momentum vielleicht ein ganz anderes. Dennoch hat Köln auch verdient gewonnen. Das ist eine gute Truppe, die auf jeden Fall auch ein klarer Favorit für die A-Liga ist“, resümiert FCK-Trainer Baffoun nach der Partie.
Enis Kamga hält Elfmeter
Doch etwas Positives bleibt vom Spiel – zumindest für einen Spieler. Nachdem sich FCK-Keeper Enis Kamga bereits in den letzten drei Vorbereitungsspielen als echter Elfmeterkiller erwiesen hatte, konnte er auch diesmal sein Können unter Beweis stellen. Obwohl er sich bereits für die falsche Ecke entschieden hatte, verhinderte er noch mit hochgerissenem Fuß einen Einschlag und bewahrte da seine Mannschaft vor dem 0:3.
In der nächsten Partie treffen die Roten Teufel dann auf den FC Hennef, der einen ebenfalls schlechten Start hingelegt hat: 7:0 hieß es am Ende für Gegner Borussia Mönchengladbach. Bis dahin will Baffoun vor allem eins einstudieren: „Wir müssen trainieren, Torchancen nicht nur zu kreieren, sondern vor allem auch zu verwerten. Gegen Hennef wollen wir dann unseren ersten Dreier holen.“