Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Pech für Team Selmikeit/Aulmann bei der Saar-Pfalz-Rallye

Symbolbild
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Ein defekter Luftschlauch kostete rund acht Minuten. Nachdem der Schaden behoben war, startete das Team eine bemerkenswerte Aufholjagd.

Schon wenige Meter nach dem Start waren die Hoffnungen auf eine gute Platzierung bei der Saarland-Pfalz-Rallye mit Zentrum in Sankt Wendel für das Team Oliver Selmikeit/Mariella Aulmann (Kaiserslautern/Oberwies) zunichte.

Denn auf der ersten Wertungsprüfung im Kuseler Land machte sich ein Luftschlauch im Ford Fiesta R 2 T selbstständig, und so fehlte es an Leistung im Zwei-Liter-Motor. Selbst ist der Mann, dachte sich der 50-jährige Feuerwehrmann und behob neben der Strecke oberhalb von Reichweiler das Problem. Bis es weiterging, hatte das Team aber schon rund acht Minuten an Zeit verloren und befand sich in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 Kubikzentimeter Hubraum am Ende der Wertung.

Enttäuschung, aber auch Stolz

Doch dann startete das Team eine Aufholjagd und gewann acht der zwölf Wertungsprüfungen. Langsam schob es sich nicht nur in der Klassenwertung, sondern auch im Gesamtklassement nach vorne. „Aber acht Minuten sind nicht mehr aufzuholen, da die Konkurrenz ja auch Auto fahren kann“, konnte Oliver Selmikeit seine Enttäuschung nicht verbergen, in die sich aber auch etwas Stolz auf die schnellen Zeiten mischte. „Der Klassensieg war hier im Grenzgebiet Saarland/Pfalz möglich, und es ist schon ärgerlich, dass eigentlich nur eine kleine Ursache dies verhindert hat“, so der Kaiserslauterer weiter. Nach zwölf Wertungsprüfungen betrug der Rückstand auf den Klassensieger, das Team Philipp Heinmüller/Lukas Müller (Holzhausen) im Opel Astra, 4:16,3 Minuten.

Start nach längerer Pause

Nach längerer Pause startete Michael Ecker mal wieder bei einer Rallye und dann gleich bei einem Lauf zur deutschen Rallye-Meisterschaft. „Schon eine große Herausforderung, so der Rallyepilot aus Hauptstuhl. Begleitet hat ihn der ebenfalls international erfahrene Harald Korz aus Hauenstein. Gelassen ging das Team im Honda Civic Type R die motorsportliche Veranstaltung an. „Denn auf dem Plan stehen zwölf Wertungsprüfungen, und eine Rallye wird nicht schon auf den ersten Metern entschieden“, so der Kraftfahrzeugmeister. Das Team spulte über die beiden Tage seine Aufgaben mit lobenswerten Zeiten in einer starken Konkurrenz ab. Zwei zweite und zwei dritte Plätze in den Wertungsprüfungen unterstrichen die Stärke des Teams, das Rang drei bei einem Rückstand von nur 56,3 Sekunden belegte.

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