Kaiserslautern Leserfotos zeigen Vorboten des Frühlings bei eisiger Kälte
Worte wie verträumt oder friedlich kommen dem Betrachter des Bildes von Maria Frank in den Sinn. Im Sonnenlicht eines kalten Wintertages schwimmt der Schwan auf dem Vogelwoog, begleitet von einigen Enten.
Eine besondere Assoziation kam Dieter Burghaus wohl in den Sinn als er einen Schwarm Vögel und Kondensstreifen am Himmel über Morlautern erblickte. „Intensiver Flugverkehr“ hat er die beiden gegenübergestellten Fotos genannt, die tatsächlich mit etwas Fantasie einige Ähnlichkeit aufweisen.
Wohnungsmangel ist ja seit einiger Zeit nicht nur in Metropolen wie Berlin oder München ein Thema, sondern auch in Kaiserslautern. Herbert Rohmer kam beim Anblick der leeren Schneckenhäuser in seinem Garten ein Gedanke: „Alle reden vom Wohnungsmangel, hier sind noch Häuser frei!“, schreibt er dazu.
„Nach einem Regentag kann die Morgensonne viel bewirken ...“, findet Vera Teichert. Das hat sie dazu verleitet, die Kamera in die Hand zu nehmen und Bilder zu machen.
Den Flug der Kraniche zeigt das Foto von Günther Pitschi. Etliche dieser Vögel seien „schon in ihre Brutgebiete in Norddeutschland zurückgekehrt, andere sind jetzt auf dem Zug dort hin“, erklärt er. Im Tränkwald zwischen Rodenbach und Siegelbach trafen dabei, von unterschiedlicher Seite her, zwei Trupps aufeinander. „Es war ein heilloses Durcheinander und Umherfliegen bis man sich letztendlich dann doch verständigt hatte, um anschließend gemeinsam den Flug in Richtung Nord-Osten fortzuführen.“
„Es muss doch Frühling werden?“, zitiert Uta Mayr-Falkenberg eine Zeile aus dem Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel. Daran denken lassen haben sie die Krokusse in ihrem Garten, die sich schon vor einigen Tagen zeigten – vor dem Schneefall im Februar.
Laut(r)er Häppchen
Kaiserslautern hat viele Gesichter, täglich passieren interessante Geschichten. Diese wollen wir in den „Laut(r)er Häppchen“ vorstellen. Vielleicht entdecken Sie etwas, das Sie mit anderen teilen wollen. Schicken Sie ein Foto sowie ein paar erklärende Zeilen per E-Mail an redkai@rheinpfalz.de.