Kaiserslautern Lauterer Besonderheiten: Vom Parkplatz über Karstadt bis zur Mall
Das freie Gelände im ehemaligen westlichen Fackelrondellbereich zwischen der Königstraße im Vordergrund und der Pariser Straße wurde nach dem Zweiten Weltkrieg viele Jahre lang als provisorischer Parkplatz genutzt. Heute steht dort die Shopping Mall „K in Lautern“. Die Stadt hatte dieses für ein Einkaufszentrum günstig gelegene Areal vor Jahrzehnten an Kaufhof Galeria Karstadt verkauft. Das Unternehmen baute ein Kaufhaus, das am 5. Mai 1976 öffnete und 34 Jahre lang ein weit über Kaiserslautern hinaus bekannter und vielfältig ausgestatteter Kaufhof war. Im März 2010 – vor 15 Jahren – schloss Galeria Karstadt. Das ECE-Projektmanagement, Shopping-Mall-Betreiber aus Hamburg, erwarb das stillgelegte Karstadt und errichtete die Shopping Mall „K in Lautern“.
Die alte Aufnahme stammt aus dem Jahr 1959. Die städtischen Busse fuhren damals noch mit den ab 1960 verbotenen Anhängern. Auf dem Parkplatz ist die typische Pkw-Palette der 1950er und 1960er Jahren zu erkennen: VWs mit Brezelfenster und amerikanische Straßenkreuzer. Die Apostelkirche, links im Bild neben dem Institut der Franziskanerinnen, feierte bereits am 19. Februar 1956 – nach dem Wiederaufbau mit dem provisorischen Turm – ihre Einweihung. Die Häuserkulisse in der Pariser Straße hat sich in diesem Abschnitt gegenüber der Aufnahme von 1959 durch Umbau und Neubau wesentlich verändert.