Kaiserslautern Kaiserslautern: Stadt und FCK in Sachen Stadionmiete weit voneinander entfernt

Oberbürgermeister Weichel (links), Rainer Keßler.
Oberbürgermeister Weichel (links), Rainer Keßler. Foto: VIEW

Das Bild täuscht. Es zeigt Oberbürgermeister Klaus Weichel und den Aufsichtsratsvorsitzenden des 1. FCK e. V., Rainer Keßler, im Großen Ratssaal am Montag. Beide weisen mit der Hand in die gleiche Richtung. Doch die Realität sieht derzeit anders aus. Die Forderung von Weichel nach einem Wertausgleich für die vom 1. FC Kaiserslautern beantragte Mietminderung für die kommenden beiden Spielzeit von 3,2 Millionen Euro auf 425.000 Euro in der Dritten Liga und 2,4 Millionen Euro in der Zweiten Liga trennt sie. Keßler möchte, dass der Antrag des 1. FCK auf eine Reduktion der Stadionpacht, so wie er vom Klub gestellt wurde, zur Abstimmung im Stadtrat gebracht wird. Er möchte den Dialog mit der Stadt darüber wieder aufnehmen. Weichel verficht dagegen seinen Beschlussvorschlag für den Stadtrat, der im Gegenzug zu dem erneuten Mietnachlass Aktien an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KG aA (auf Aktien) als wertgleiche, werthaltige Kompensation einfordert. Der Rathauchef verweist auf die Existenz der Kapitalgesellschaft, in der der Profifußball beim 1. FCK mittlerweile angesiedelt ist. „Sie sind eine Kapitalgesellschaft. Sie agieren wie eine Kapitalgesellschaft und Sie werden von uns wie eine Kapitalgesellschaft behandelt“, bezieht er klar Position. Keßler sieht mit einem Aktienpaket für die Stadt einen Teil des Assets, des Vermögens, vergeben. Ausgang offen.

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