Kaiserslautern Kaiserslautern: Falschmeldung über „terroristische Schießerei“

Im Internet kursieren derzeit Gerüchte über eine angebliche „terroristische Schießerei“ in Kaiserslautern, bei der es Tote und Verletzte gegeben haben soll. Bei der Einsatzleitstelle sind mehrere besorgte Anrufe eingegangen. Das Polizeipräsidium Westpfalz stellte gestern hierzu klar: „Dabei handelt es sich um eine Falschmeldung. An dieser Geschichte ist absolut nichts dran.“ Erste Recherchen haben ergeben, dass die Meldung auf der Seite eines nicht offiziellen Nachrichten-Kanals veröffentlicht wurde, und dass – meist wortwörtlich – dieselbe Meldung auch für andere Städte in Deutschland publiziert wurde. In einigen Meldungen variiert lediglich die Anzahl der vermeintlichen Opfer. Wer hinter diesen äußerst schlechten Scherzen stecke, sei derzeit noch unklar. Ganz offensichtlich versuche jemand, ganz bewusst Angst zu schüren und Unruhe zu verbreiten, so die Polizei, die betont: „Ein solch widerliches Verhalten kann nicht nur strafrechtliche Folgen haben. Es werden auch erhebliche finanzielle Konsequenzen auf den oder die Verantwortlichen zukommen. Wer absichtlich und grundlos einen Polizeieinsatz auslöst, muss die Kosten dafür übernehmen. Es gibt dabei keine finanzielle Obergrenze.“ Die Kriminalpolizei Kaiserslautern hat die Ermittlungen aufgenommen und auch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ist eingeschaltet. Ein ungewöhnlicher Einsatz hat in der Nacht zum Mittwoch die Diensthundestaffel auf den Plan gerufen. Ein verwirrt wirkender und offensichtlich betrunkener Mann wurde laut Polizei kurz vor Mitternacht vom Rettungsdienst am Hilgardring angetroffen. Er behauptete, er habe im Volkspark eine Frau sterben sehen. Die Polizeikräfte durchsuchten den Bereich mit Unterstützung der vierbeinigen Spürnasen, konnten jedoch nichts und niemanden finden. Nachdem der Fund einer Leiche definitiv ausgeschlossen werden konnte, wurde der 51-Jährige nach Hause geschickt. |red DOPPELTERZEILENUMBRUCH