Kaiserslautern Junge Teams schlagen sich mehr als wacker

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„Sie haben sich ganz prima geschlagen“: Christopher Kipry ist stolz auf seine Schützlinge. Die beiden Staffeln der DLRG-Ortsgruppe Kaiserslautern haben bei den Bezirksmeisterschaften der Rettungsschwimmer-Mannschaften am Samstag jeweils den zweiten Platz erschwommen. Und das, obwohl sie gegen teilweise ältere Konkurrenten haben antreten müssen, wie Ausbildungsleiter Kipry betont. Schauplatz der Staffel-Titelkämpfe war das Schwimmbad im Schulzentrum Süd.

Nun tummeln sich auf Bezirksebene in der Westpfalz nicht allzu viele Vereine, die Kinder und Jugendliche im Wasser fit machen. Dass nun das Starterfeld am Samstag folgerichtig nicht allzu stark besetzt war, schmälert allerdings nach Ansicht der Kaiserslauterer Mitstreiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft nicht die starke Leistung der jungen Schwimmer. Vier Klubs waren ins Schulzentrum gekommen, um beim Staffel- Bezirksentscheid um Plätze auf dem Siegertreppchen zu schwimmen. Neben den Gastgebern waren Vereine aus Pirmasens, aus Altenglan und Kusel am Start. „Ausschlaggebend ist immer das Alter des Staffelältesten“, erläutert Kipry. In dessen Altersklasse muss die gesamte Staffel antreten, auch wenn die Team-Mitglieder des Ältesten ein, zwei Jahre jünger sind. Insofern musste sich die elfjährige Amelie – Nesthäkchen der jungen Lauterer „Wasserratten“ – mit 14-Jährigen messen. In der Klasse der 13- und 14-Jährigen sowie der 15- und 16-Jährigen hatte je eine Staffel der DLRG-Ortsgruppe der Stadt die Startblöcke erklommen. Es galt dabei nicht einfach „nur“ möglichst schnell zu schwimmen. In einer Disziplin mussten die Schwimmer eine Puppe mit sich schleppen, die innerhalb der Staffel weitergereicht, als Folgeschwimmer übergeben wurde. Bei einer anderen Disziplin musste ein Hindernis überwunden – besser gesagt: unter einer Barriere durchgeschwommen werden. Die Staffel-Zeiten aus drei Disziplinen wurden zusammengezählt. War am Samstag Teamwork gefragt, so messen am kommenden Wochenende die Jung-Schwimmer im Einzelwettbewerb die Kräfte. Dann ist Pirmasens Schauplatz der Titelkämpfe. Kipry gibt sich zuversichtlich. Der Ausbildungsleiter und seine Mitstreiter in der Kaiserslauterer Ortsgruppe – stolze rund 450 Mitglieder stark – kümmern sich übrigens um mehr als 100 Kinder und Jugendliche. Nachwuchssorgen scheinen der DLRG in Kaiserslautern zumindest fremd. Die Ortsgruppe bietet auch Schwimmkurse für die Kleinsten an. „Wir haben da eine Warteliste“, erläutert Kipry. „Da gibt’s Wartezeiten bis zu zweieinhalb Jahren“, verdeutlicht der Ausbildungsleiter die Dimension. |cha

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