Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Hoheneckens heißer Tanz in Pirmasens

Oliver Hua Herbert wird in letzter Sekunde von Sebastian Donauer (links) und Nils Dendl gestoppt.
Oliver Hua Herbert wird in letzter Sekunde von Sebastian Donauer (links) und Nils Dendl gestoppt.

Trotz ansprechender Leistung verlor der TuS Hohenecken in der Fußball-Verbandsliga mit 2:4 (0:1) beim FK Pirmasens II. Es war eine regelrechte Jagd über den Platz, die der FK Pirmasens II vor 80 Zuschauern in der ersten Halbzeit über sich ergehen lassen musste.

Bei extremer Hitze auf dem Kunstrasenplatz am Stadion Husterhöhe hatten die jungen Schuhstädter ihre liebe Mühe. Insbesondere der defensive Mittelfeldspieler Dennie Reh, der das Spiel seines TuS Hohenecken immer wieder ankurbelte, brachte die FKP-Abwehrreihe gehörig in Bewegung. Es verblieb das Gefühl, dass der frühere FKP-Spieler und jetzige Spielertrainer des TuS gedanklich ein bis zwei Schritte voraus war.

Erstmals sorgte der TuS für Gefahr, als der Ball nach einem Flachschuss von Reh aus 20 Metern an den Pfosten klatschte (9.). Nur Minuten später brachte der Hohenecker Spielmacher einen Freistoß in der Nähe des Strafraumecks derart hart geschossen in den Strafraum, dass selbst sein Mitspieler Nils Dendl den Kopf einzog und von Reh nur ein trockenes „Ei ja“ samt nickender Kopfbewegung à la Kopfball zu sehen und hören bekam.

Hohenecken war klar überlegen, schaffte es trotz vieler tiefer Pässe aber nicht, das letzte Zuspiel an den Mann zu bringen. So musste der TuS nach 40 Minuten vor 80 Zuschauern das 0:1 schlucken. Der regionalligaerfahrene Pirmasenser Tim Hecker zog nach einer Flanke von Nico Schauß volley ab und traf.

Hoffnung keimt auf

In der zweiten Hälfte spielten die Pirmasenser mehr mit, kamen durch einen Konter, abgeschlossen von Tom Dahler (57.), zum 2:0. Die sich senkenden Köpfe richtete Hoheneckens eifriger Offensivspieler Sergen Tok (63.) mit dem Anschlusstreffer wieder auf. Die aufkeimenden Hoffnungen zerstörte Schauß (68.). Lennart Vogt machte mit dem 4:1 den Deckel drauf. Der zweite Treffer des TuS von Johannes Willrich kam zu spät (90.), obgleich Reh in der Nachspielzeit noch einen Freistoß an die Unterkante der Latte zirkelte.

Glück hatte Hohenecken, dass es überhaupt noch in voller Mannschaftsstärke zu Ende spielen konnte. Dominic Schmidt hätte nach einem Ausflug, samt Hand- und Foulspiel mit Rot vom Feld fliegen können (67.).

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