Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Gartenschau: Kürbis-Kunst vom „Feuerfisch“ bis zu „Fred Feuerstein“

Auf dem Kürbis-Laptop sorgt die „Firewall“ für Sicherheit.
Auf dem Kürbis-Laptop sorgt die »Firewall« für Sicherheit.

Es wird heiß auf dem Gartenschaugelände. „Feuer“ lautet das Motto der diesjährigen Kürbisschau. Die „Firewall“ soll niemanden fernhalten, sondern vielmehr zum Staunen anregen.

Etwas weniger mächtig als in den vergangenen Jahren erlebt der Gartenschaubesucher in diesen Tagen im Eingangsbereich den ersten Hinweis auf die beliebte Kürbisschau im Park. Mit seinem verschmitzten Grinsen ist das eher schmächtige Kerlchen, das dort seinen Platz gefunden hat, indes nicht zu unterschätzen. Es ist das erste von zwei „Lauffeuern“, die gemeinsam mit weiteren Skulpturen auf die diesjährige Kürbis-Schau einstimmen.

Der »Feuerfisch« weiß zu beeindrucken.
Der „Feuerfisch“ weiß zu beeindrucken.
»Fred Feuerstein« und sein heißer Kürbis-Schlitten kommen imposant daher.
„Fred Feuerstein“ und sein heißer Kürbis-Schlitten kommen imposant daher.
»Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« haben die Gartenschau erreicht.
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ haben die Gartenschau erreicht.

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Nachdem die Besucher im vergangenen Jahr auf dem Gelände den „Dschungel“ erleben durften, wird es bei der diesjährigen Show ein weiteres Mal richtig heiß. Elf Figuren hat die Schweizer Firma Jucker Farm unter dem Motto „Feuer“ kreiert. Nach dem üblichen ersten Auftritt in Brandenburg im vergangenen Jahr sind sie jetzt für Kaiserslautern gerüstet.

Mehr als 40.000 Kürbisse

Sechs Mitarbeiter des Unternehmens hatten Anfang vergangener Woche mit dem Aufbau der aus Holz geschnitzten Figuren im Neumühlepark begonnen und sie mit den Kürbissen bestückt. Mitarbeiter der Gartenschau hatten dazu wieder die Vorarbeit geleistet. Jeder einzelne Kürbis musste angebohrt und mit einem Aufhänger versehen werden. Anfang dieser Woche waren dann noch die Schutzflächen rund um die einzelnen Figuren zu bestücken. Dort gilt: „Vorsicht – Betreten verboten“.

Mehr als 40.000 Kürbisse, darunter zum ersten Mal vier Sorten aus Portugal, sorgen für ein noch bunteres Bild der Figuren als in den zurückliegenden Jahren.

Vom 1. September bis zum Saisonende am 31. Oktober können sich große und kleine Besucher zusätzlich zu den prächtig blühenden Blumenbeeten und den Dinos an einem abwechslungsreichen „Feuer“ aus Kürbissen erfreuen. Gegenüber dem Bolzplatz hat ein „Feuerfisch“ seinen Standort gefunden. Mit seinen langen Stacheln und dem grimmigen Blick schafft er es jedoch nicht, dem Betrachter auch nur einen Hauch von Furcht einzuflößen. Der bunte Fisch begeistert. Genauso wie nur wenige Meter daneben „True Love“: ein flammendes Herz.

„Laptop“ im Rosengarten

Ein mächtiger „Feuerwehrmann“ mit großen blauen Augen hat seine Aufmerksamkeit auf den Ballplatz gerichtet. Der Wasserschlauch in seinen Händen deutet an, dass er im Ernstfall dort in ein Spiel eingreifen kann. Wenige Meter weiter sind „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in ihrem Kürbiszug mit strahlenden Mienen zum Losfahren bereit. Eine Einladung, die leider nicht angenommen werden darf. Wer weiß, ob sonst die drei Vulkane, die nicht weit davon ihren Platz gefunden haben, noch mehr zu spucken beginnen würden.

Der Rosengarten ist auch in diesem Jahr Standort für einen echten Hingucker. Dort lädt ein mächtiger „Firewall-Laptop“ mit schwarz-rotem Bildschirm plus Tastatur, komplett umrahmt von weißen Kürbissen, den Besucher (rein theoretisch) zum Arbeiten ein. Unterhalb der steilen Felswand sind außerdem unter den weit ausladenden Zweigen einer Linde drei „Feuerquallen“ platziert.

„Fred Feuerstein“ lädt zum Mitfahren ein

Doch damit ist die Feuerschau noch nicht komplett. Schließlich kann sich auch ein beliebter Serienheld wie „Fred Feuerstein“ einen Auftritt vor seinen Fans nicht entgehen lassen. Grinsend zeigt er auf sein Fahrzeug und lädt mit weit ausgebreiteten Armen zum Mitfahren ein. Wo im Hintergrund die kleine Lauter sanft säuselt, hat auch noch ein schwarz und golden gefleckter „Feuersalamander“ seinen Standort gefunden. Angst will er nicht verbreiten. Dem Besucher guckt er ganz friedlich entgegen.

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