LESERTELEFON RHEINPFALZ Plus Artikel Es gibt keine öffentliche Ladestation für E-Bikes

Ein Blumenkübel blockiert die Zufahrt zu einem möglichen Parkplatz.
Ein Blumenkübel blockiert die Zufahrt zu einem möglichen Parkplatz.

E-Bikes, Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor, stehen hoch im Kurs. Für Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sein wollen, aber nicht zu stark in die Pedalen treten wollen oder können, sind sie wie geschaffen. Sie müssen aber auch aufgeladen werden ...

Ein Leser aus Reichenbach-Steegen verwies darauf, dass es in der Stadt Kaiserslautern keine Lademöglichkeiten für E-Bikes gibt. Er nannte es schwach für eine Stadt wie Kaiserslautern, solche Möglichkeiten nicht vorzuhalten. Andere Städte und Gemeinden böten einen solchen Service.

Gibt es in Kaiserslautern tatsächlich die Möglichkeit nicht, ein E-Bike aufzuladen? Wir fragten bei der Stadtverwaltung nach. Und tatsächlich, die Stadt meldet Fehlanzeige. Pressesprecherin Charlotte Lisador: „Es ist tatsächlich so, dass es bisher keine öffentlichen Lademöglichkeiten für E-Bikes/Pedelecs in Kaiserslautern gibt.“

Im Rahmen des Radwegs auf der Bachbahntrasse sei allerdings der Bau von Mobilitätsstationen vorgesehen, die auch mit Lademöglichkeiten für E-Bikes/Pedelecs ausgestattet werden sollen. Die Planungen für das Pfaff-Quartier sähen ebenfalls Mobilitätsstationen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes/Pedelecs vor.

Es gelten die deutschen Regelungen

Mehrere Leser fragten nach, wie in Corona-Zeiten bei der Einreise auf der Air Base Ramstein die fälligen Quarantäneregeln umgesetzt werden. Wer wache darüber, wer woher einreise und treffe die notwendigen Schritte?

Die Pressesprecherin im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Sonja Bräuer, teilte uns mit, dass die Air Base Ramstein kein exterritoriales Gebiet sei, wie häufig fälschlicherweise angenommen werde. Daher würden, in Verbindung mit dem Nato-Truppenstatut, auch immer die hiesigen Regelungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gelten.

Auf der Air Base Ramstein befinde sich eine Dienststelle der Bundespolizei, und die Einrichtungen der Air Force stünden in engem Kontakt und Austausch mit den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden, so Sonja Bräuer. Auf diesem Weg sei eine Umsetzung der jeweils geltenden Regeln sichergestellt.

Stadtbildpflege überprüft

Eine Leserin aus dem Uni-Wohngebiet äußerte ihren Unmut darüber, dass nach der Asphaltierung der Konrad-Adenauer-Straße die Blumenkübel wieder aufgestellt worden seien. Ein Blumenkübel sei dabei so platziert worden, dass der einzige Parkplatz für ein etwas größeres Fahrzeug damit zugestellt worden sei. Der Blumenkübel habe 35 Jahre lang an einem sinnvollen Platz 1,5 Meter weiter gestanden.

Die Stadtverwaltung kündigte an, dass sich die Mitarbeiter der Stadtbildpflege die Situation vor Ort ansehen und gegebenenfalls eine Umsetzung vornehmen würden.

12 Uhr mittags: Durchsage ist ein Test

Für weitere Aufklärung sorgte der Dansenberger Ortsvorsteher Franz Rheinheimer, was die von einer Dansenbergerin als störend empfundene Lautsprecherdurchsage jeden Mittwoch bei den Amerikanern angeht. Rheinheimer nahm Kontakt zum Deutsch-Amerikanischen Bürgerbüro auf. Dort erfuhr er, dass dies ein Durchsagetest ist, der jeden Mittwoch punkt 12 von den amerikanischen Liegenschaften auf der Vogelweh und dem Flugplatz Ramstein ausgeht.

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