Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Der neue alte Name der früheren Trifels Historic

Es werden wieder jede Menge historische Fahrzeuge auf dem Stiftsplatz zu sehen sein, sie fahren aber auch durch die Stadt und ru
Es werden wieder jede Menge historische Fahrzeuge auf dem Stiftsplatz zu sehen sein, sie fahren aber auch durch die Stadt und rund 200 Kilometer über Land.

Kaiserslautern zieht am Samstag wieder Freunde historischer Fahrzeuge an. Einerseits findet die Kaiserslauterer Classic als Ausstellung statt, andererseits die Oldtimer-Wanderung der Sportfahrer-Union, die frühere ADAC-Trifels-Historic-Rallye.

Mit der neuen Namensgebung im letzten Jahr geht der Veranstalter nicht nur mit den Fahrzeugen in die Vergangenheit, sondern auch mit der Bezeichnung. Sie wurde nicht neu erfunden – in den 1930er-Jahren war das „Kraftfahrzeug-Wandern“ ein fester Begriff und vom ADAC gefördert. „Auf diesen Spuren bewegen wir uns wieder und finden eine große Resonanz, wie die Zahl der Nennungen unterstreicht“, so der Vorsitzende Helge Leitzbach vom Veranstalter. Gefahren wird ausschließlich auf öffentlichen Straßen, die für die historischen Fahrzeuge geeignet sind.

Die Strecke ist etwa 200 Kilometer lang und muss nach maximal acht Stunden bewältigt sein. Unterwegs erwartet die Teilnehmer einige Sonderprüfungen, die über den Sieg entscheiden werden. Dazu gehören Geschicklichkeitsaufgaben, Schätzungen und Spielaufgaben. Das Erfüllen dieser Aufgaben ist dann die sogenannte Wanderpause. In diesem Jahr dürfen auch zwei- und dreirädrige Fahrzeuge teilnehmen.

Burg Trifels und Johanniskreuz

Der Start ist am Samstag von 8.30 bis 10.30 Uhr auf dem Parkplatz von Möbel Martin im Pre-Park. Von dort geht es auf eine landschaftlich reizvolle Strecke nach Wallhalben zur ersten Wanderpause. Danach geht es weiter zur Burg Trifels und zum Clubheim des Motorsportclubs Ramberg. Über Edenkoben und Johanniskreuz führt der Weg zum Sportplatz Erfenbach zur letzten Wanderpause. Ziel ist der Stiftsplatz in Kaiserslautern. Das erste Fahrzeug wird um 15.30 Uhr erwartet. Das Ziel schließt um 19 Uhr. Danach können die Fahrzeuge weiter besichtigt werden. Siegerehrung ist im Japanischen Garten.

Das Teilnehmerfeld ist beeindruckend. Besonderheiten wie der Riley Merlin Estate aus dem Jahre 1937 oder der zwei Jahre ältere Riley Saloon, aber auch der legendäre Opel Rekord Olympia aus dem Jahre 1955 sind dabei. Eine Rarität ist das Dodge Business Coupe aus dem Jahre 1940. Zur Neuzeit gehört dagegen bereits der Ferrari 360 Modena aus dem Jahre 2002, der mit einem 3,6-Liter-Motor ausgestattet ist, der 400 Pferdestärken leistet.

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