Kaiserslautern Das Abstiegsquartett

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Während der 1. FC Kaiserslautern als Tabellenfünfter die Regionalliga-Saison am Samstag (19.30 Uhr) bei den Lützel-Baskets in Koblenz entspannt ausklingen lassen kann, geht es für ein Quartett am Tabellenende bis zur letzten Sekunde ums sportliche Überleben. Auch in Sachen Meisterschaft ist noch alles offen.

So spannend wie in dieser Saison ging es in der Ersten Regionalliga Südwest schon lange nicht mehr zu. Spitzenreiter PS Karlsruhe Lions, von Vielen schon seit Wochen als designierter Aufsteiger gehandelt, ist nach der bitteren 61:65-Heimniederlage gegen Verfolger Schwenningen bei den vom Abstieg bedrohten Baskets Limburg zum Siegen verdammt, wenn der Traum vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga ProB auf der Zielgeraden nicht noch platzen soll. Im Vorfeld der Partie machten ungeheuerliche Gerüchte die Runde: Wie der „Schwarzwälder Bote“ auf seiner Internetseite berichtete, will Goran Tomic die Limburg Baskets noch vor dem über Auf- und Abstieg entscheidenden Spiel in Richtung Kroatien verlassen. „Sollte es richtig sein, dass die Karlsruher über Mittelsmänner an diesem Wechsel beteiligt waren, wäre dies Spielbetrug“, wird Panthers-Trainer Alen Velcic zitiert. Tomics vorzeitiger Abgang wäre eine eklatante Schwächung für den Abstiegskandidaten. „Dies ist so. Wir können da nichts machen. So etwas habe ich meiner langen Basketball-Karriere noch nie erlebt. Ich hoffe, dass wir über den DBB die Freigabe für Tomic noch etwas hinauszögern können“, wird der Limburger Coach Danny Stallbohm zitiert. Neben Limburg müssen auch noch der TV Langen, Crailsheim II und der USC Heidelberg II um den Klassenerhalt zittern. „Ich beteilige mich grundsätzlich nicht an solchen Gerüchten. Rein sportlich hätten es beide Teams verdient, aufzusteigen“, stellt FCK-Coach Jan Christmann klar. Dass die Lauterer in dieser Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatten, haben sie laut ihrem Trainer nicht nur ihren Leistungsträgern zu verdanken: „Es wurde viel über Waldemar Nap, Cedric Thomas und Mirko Damjanovic geredet. Entscheidend für die gute Platzierung war aber eine kollektive Leistungssteigerung zur Vorsaison. Vor allem bei den Rebounds und in der Defense sind wir deutlich besser geworden.“ Im Hinspiel musste sich der FCK Koblenz knapp geschlagen geben. Der Traum, durch einen Sieg gegen den Favoriten selbst noch mal in Richtung Platz zwei schielen zu dürfen, war damit ausgeträumt. „In der entscheidenden Phase hat Koblenz unter dem Korb dominiert, das müssen wir diesmal besser machen“, fordert Christmann. „In Koblenz hat man ähnlich wie in Schwenningen den Kader in der Winterpause nochmals umgebaut. Das Team von Marcel Kastor ist durchweg stark besetzt, lediglich die Topspiele gegen Schwenningen und PS Karlsruhe wurden verloren und damit die Chancen auf den vierten direkten sportlichen Aufstieg in Folge verspielt. Ich hoffe, wir können zum Abschluss nochmal eine gute Leistung abrufen.“ (kkm)

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