Kaiserslautern
Da staunt die Lauterer Autobahnpolizei: Auto in Bus verstaut
Polizeibeamte, die Streife auf der Autobahn fahren, bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Am Dienstag kamen Beamte allerdings aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie wurden gewahr, was man in einem alten Bus so alles transportieren kann.
Die Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppte am späten Dienstagabend auf dem Parkplatz „Langen Berg“ der A6 den Bus - und die Beamten trauten ihren Augen kaum. Der 40-jährige Busfahrer, der aus Osteuropa stammt, hatte neben diversen Kanistern, Fässern und Lkw-Reifen in dem 1976 erstmals zugelassenen Reisebus auch einen VW Passat transportiert. Ein nicht alltägliches Bild, dass bei den Beamten auf wenig Verständnis stieß. Sie untersagten die Weiterfahrt und leiteten Bußgeldverfahren gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter ein. Weiterfahren durfte der Oldtimer erst nach ordnungsgemäßer Ladungssicherung beziehungsweise Umladung, wozu natürlich auch das Entfernen des Pkw aus dem Reisegefährt gehörte.
Lastwagen mit eingerissenem Reifen
Ebenfalls am Dienstag kamen die Spezialisten der Schwerverkehrsüberwachung ins Staunen. Sie hielten einen Autotransporter aus Osteuropa morgens auf dem Parkplatz Schweinsdell an der A6 an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten mit Entsetzen fest, dass die Bereifung des Anhängers teilweise ohne ausreichende Profiltiefe war; an einem abgefahrenen Reifen sei bereits die Karkasse sichtbar gewesen. Der beschädigte Reifen wies erhebliche Mängel auf und war an der Flanke eingerissen.
Dem 50-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn und den Fahrzeughalter wurden zudem Bußgeldverfahren eingeleitet. rhp/dür