Kaiserslautern
Basketballspiel in Erinnerung an den FCK-Kapitän Stuart Robbins
Beim Basketball-Benefizspiel zu Ehren des vor neun Jahren verstorbenen ehemaligen FCK-Kapitäns Stuart Robbins kamen am Samstag rund 400 Euro für das Kinderhospiz in Kaiserslautern zusammen. Die beiden Mannschaften setzen sich aus alten Sportkameraden und Wegbegleitern des charismatischen Walisers zusammen, der über viele Jahre eine Identifikationsfigur bei den Basketballern war.
Weit über 100 Zuschauer hatten den Weg in die Kaiserslauterer Unisport-Halle gefunden, wo sie ein launiges Spiel zu sehen bekamen. Dass das Ergebnis nicht im Vordergrund stehen würde, war von vornherein klar. Organisator Björn Schmidt, der einst gemeinsam mit Robbins bei den Roten Teufeln spielte, hatte wenig Mühe, binnen kürzester Zeit zwei Teams zusammenzutrommeln: „Wie schnell ich die Zusagen hatte zeigt, wie wichtig Stuart seinen Freunden war und auch immer noch ist. Nächstes Jahr wird das Spiel in seinem Heimatland Wales ausgetragen.“
Ehemalige Weggefährten
Die Spieler mit der weitesten Anreise kamen aus Irland und Wales. Auch ehemalige Weggefährten wie Simon Gerve, der mittlerweile in Berlin lebt, sagten spontan zu. Mirko Damjanovic, der mit Robbins in Kaiserslautern lange in einer Wohngemeinschaft lebte, reiste aus der Nähe von Frankfurt an. Als Coach stellte sich der ehemalige Bundesliga- und FCK-Trainer Uwe Sauer zur Verfügung. Auch die beiden Schiedsrichter Anna Rapp und Jenny Klett (Bad Bergzabern) sagten unentgeltlich ihre Unterstützung zu, so dass die Benefizpartie unter professioneller Leitung stand.
Eine Hüpfburg für Kinder und die Cheerleader der Kaiserslautern Pikes sorgten dafür, dass sich alle Altersklassen gut unterhalten fühlten. „Der ein oder andere hat inzwischen natürlich auch berufliche Verpflichtungen oder war aus privaten Gründen verhindert“, bedauerte Schmidt die Absagen der ehemaligen FCK-Spieler David Arigbabu, Tim Schwartz und Dimitrij Kreis. „Ich finde es sehr schön und wichtig, dass man sich einmal im Jahr trifft. Wir haben nach dem Spiel noch lange zusammengesessen und die eine oder andere Anekdote ausgetauscht. Teilweise wurde es recht emotional“, so Björn Schmidt.