Fußball
Arminia die erste Hürde für die U21 des 1. FC Kaiserslautern im Endspurt um Platz zwei
Eigentlich wäre es ganz normal, dass Alexander Bugera ganz genau auf die vorgezogenen Spiele in der Oberliga schaut, die am Mittwochabend waren. Schließlich spielten da der FK Pirmasens, der große Konkurrent um Platz zwei, gegen den Vierten TuS Koblenz. Und auch der FC Arminia Ludwigshafen, am Samstag (17 Uhr, Fröhnerhof) der nächste Gegner des Bugera-Teams, war gegen den FV Engers im Einsatz. „Wenn ich ehrlich bin, schaue ich da jetzt gar nicht mehr so drauf“, sagt aber Bugera und liefert die Begründung mit: „Im Endeffekt müssen wir die letzten drei Spiele nur auf uns schauen. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, können die anderen machen, was sie wollen.“ Nach dem Spiel gegen Ludwigshafen geht es zum Tabellenfünften Wormatia Worms, bevor dann im Finale der FK Pirmasens auf den Betzenberg kommt.
Immerhin dürfte er in jedem Fall registriert haben, dass Pirmasens 2:0 siegte und damit mit nun einem Spiel mehr auf dem Konto erst einmal am FCK II in der Tabelle auf Platz zwei vorbeizog. Und wohl auch, dass der kommende Gegner Ludwigshafen zuhause mit 1:4 verlor. Ein Sieg am Samstag wäre also eigentlich für Bugeras Team Pflicht, um am FKP dran zu bleiben, der am Samstag gegen den SV Auersmacher spielt.
Bugera: Spielerische Stärke wiederfinden
Ein Selbstläufer wird aber die Partie gegen Ludwigshafen für den FCK II nicht werden, wie die vergangenen beiden Spiele gegen Eppelborn (2:2) und in Idar-Oberstein (1:0) zeigen. Denn da tat sich die U21 des FCK jeweils sehr schwer. „In Idar-Oberstein war es von uns mit das schlechteste Spiel in dieser Saison vom spielerischen Ansatz“, sagt Bugera ganz klar. „Aber wie wir es verteidigt haben, trotzdem ruhig geblieben sind und dann durch einen Standard gewonnen haben, war schon auch gut. Darum war ich dann nicht unzufrieden.“
In Ludwigshafen kommt nun ein Team an den Fröhnerhof, das zuletzt zwar gegen TuS Koblenz und Engers verlor, davor aber eine starke Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage hingelegt hat. „Jetzt kommt ein Gegner, der sich viel Selbstvertrauen geholt hat in der Rückrunde“, weiß auch der FCK-Trainer und gibt die Marschroute für sein Team vor: „Du musst in dieser Liga immer die ganzen 90 Minuten alles auf dem Platz lassen. Vor allem müssen wir die spielerische Stärke, die uns gegen Idar-Oberstein etwas gefehlt hat, wieder an den Tag legen.“
Leon Robinson im Zweitliga-Team „festgespielt“
Dass es für sein Team ein Vorteil sein könnte, dass die Arminia schon unter der Woche ein Spiel hatte, glaubt der 46-Jährige indes nicht: „Ich habe diese Saison oft gesehen, dass Mannschaften, die mittwochs gespielt haben, auch samstags die gleiche Intensität an den Tag gelegt haben und nicht abgebaut haben.“ Hinzu komme meist noch ein anderer Faktor. „Mannschaften, die gegen uns, den ,kleinen FCK’, spielen, sind meistens extra motiviert und wollen noch mal ein paar Prozente drauflegen.“
Fest steht schon, dass Leon Robinson der U21 im Kampf um Platz zwei nicht mehr helfen kann. Der 23-Jährige hat sich durch seine Einsätze bei den Profis oben „festgespielt“, darf nun nicht mehr im Oberliga-Team auflaufen. Bei Mika Haas besteht dagegen noch Hoffnung: „Mika zählt nicht als Stammspieler im Zweitliga-Team“, erläutert Bugera. „Da prüfen wir jetzt noch mal genau, wie es da mit den Statuten ist.“