Grünstadt „Wir machen uns keinen Druck“

Placeholder-Image

TIEFENTHAL. Die Faustballer der TSG Tiefenthal starten am heutigen Samstag in der Zweiten Bundesliga West in die neue Feldsaison. Die Mannschaft um Spielertrainer Christoph Happersberger trifft ab 15 Uhr auswärts auf den Ausrichter TV Bretten und den TV Mannheim-Käfertal. Alle drei Teams zählen zu den Favoriten auf die ersten beiden Plätze, die am Saisonende zu den Aufstiegsspielen berechtigen. Der Hallenbundesligist absolviert in dieser Saison außerdem zwei Heimspieltage – in Eisenberg und Imsbach im Donnersbergkreis.

„Wir wollen natürlich die Aufstiegsspiele erreichen, aber wir machen uns nicht den Druck, den wir uns vor einem Jahr in der Zweiten Hallenbundesliga gemacht haben“, sagt TSG-Teamchef Robert Happersberger. Personell haben die Tiefenthaler einen Wechsel zu verzeichnen: Junioren-Nationalspieler Dennis Gruber ist zurück zum TV Wünschmichelbach gegangen. „Das verstehen wir nicht so ganz“, so Happersberger, der sagt: „Bei uns hatte er harte Konkurrenz im Angriff mit Christoph Wyrobek und Tobias Fuchs. Es können eben nur zwei Angreifer spielen, in Wünschmichelbach hat sich für ihn nun wohl wieder etwas ergeben.“ Der Teamchef glaubt, dass der Abgang von Gruber aber kompensiert werden kann. Neu im Acht-Mann-Kader der Tiefenthaler, die im Winter den Klassenverbleib in der Ersten Hallenbundesliga schafften, ist der erst 17 Jahre Michael Knoch. „Er hat zuletzt beim TV Blickweiler im Saarland gespielt. Michael ist uns bei verschiedenen Turnieren aufgefallen. Er hat in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen. Michael kann im Angriff spielen und soll auf dem Feld langsam aufgebaut werden“, so Robert Happersberger, der den Neuzugang schon im Blick auf die neue Hallen-Bundesligasaison ans Team heranführen möchte. Sonst gab es im Vergleich zur Hallenrunde keine Veränderungen bei der TSG. Fuchs ist weiter der Hauptangreifer. Wyrobek und Neuzugang Knoch kämpfen nun um den einen freien Platz im Angriff. Spielertrainer Christoph Happersberger wird wohl auf der Mittelposition spielen. Für die Defensive vorgesehen sind Ricardo Happersberger, Julian Gaub, Tim Ohlrich und Markus Hoffmann. Es gibt einige Teams, die für die Plätze eins und zwei in Frage kommen. Der TV Weisel ist als Bundesligaabsteiger einer der Favoriten. Der Verein von der Loreley hat in dieser Feldrunde zwei Mannschaften am Start. Auch der TV Wünschmichelbach, der in der Halle in die Erste Bundesliga aufgestiegen ist, könnte ganz oben mitmischen. „Bretten und Käfertal sind sehr starke Mannschaften mit erfahrenen Spielern“, sagt Robert Happersberger, der außerdem noch den TV Dieburg auf der Rechnung hat. Die Tiefenthaler haben immer noch keinen eigenen ligatauglichen Sportplatz. Deshalb absolviert die TSG ihre Heimspieltage in der Umgebung. Am 21. Juni empfängt sie in Eisenberg den TV Weisel II und Aufsteiger TV Eschhofen. Am 19. Juli trifft die TSG dann in Imsbach im Donnersbergkreis auf den TV Wünschmichelbach und den Bundesligaabsteiger TV Weisel. Dort könnte sich die Meisterschaft und die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen entscheiden. „Der Verein in Imsbach hat an diesem Tag sein Sportfest, man hat uns gefragt und wir haben das Angebot natürlich gerne angenommen“, sagt Happersberger. (rgb)

x