Grünstadt Spitzenreiter eine Nummer zu groß
Asselheim/Kindenheim. Die Damen der SG Asselheim/Kindenheim haben gegen den TV Hochdorf eine deutliche 15:32-Niederlage in der Handball-A-Klasse kassiert. Die Zweiten Herren feierten gegen Lambsheim/Frankenthal ihren ersten Saisonerfolg.
Rüdiger Ludwig war richtig bedient. Der Trainer der Damen-Mannschaft der SG wusste nicht so recht, wie er sich ausdrücken sollte, um die Niederlage seiner Mannschaft zu erklären. Dabei ging es nicht um den Fakt an sich, sondern um die Deutlichkeit der Pleite, die dem Coach vor Augen führte, dass sein Team nicht in den Aufstiegskampf eingreifen kann. „Hochdorf war einfach eine Klasse besser, da gibt es keine zwei Meinungen“, sagte Ludwig nach der herben Heimniederlage. Dass die Spielgemeinschaft vor einer schweren Aufgabe stehen würden, zeichnete sich schon unter der Woche im Training ab. „Wir hatten eine ganz schwache Beteiligung“, zeigte sich Ludwig unzufrieden mit dem Engagement seiner Spielerinnen. Und gegen Hochdorf musste der Coach auch noch mit einem Mini-Kader antreten: Nur sieben Feldspielerinnen standen ihm zur Verfügung. „Die Partie war nach 15 Minuten entschieden“, sagte Ludwig ehrlich. Da stand es 3:10, der Tabellenführer dominierte. Ludwig: „Es war schon enttäuschend, wie deutlich wir unterlegen waren.“ Kontinuierlich zog der TVH davon, führte zur Pause mit 17:8 und schraubte das Resultat auch nach dem Wechsel weiter nach oben. Der SG fehlten schlicht die Mittel, um die dritte Liga-Niederlage hintereinander zu verhindern. „Mit dem Pokalspiel haben wir sogar viermal in Serie verloren. Es wird Zeit, dass wir uns wieder steigern“, forderte Ludwig. In der Tabelle hat die SG den Kontakt zu den Topteams jetzt verloren. Die Zweite Mannschaft der SG-Herren feierte endlich den ersten Sieg in der B-Klasse. Dabei profitierte Asselheim/Kindenheim davon, dass die Erste Mannschaft spielfrei war und Trainer Matthias Seibert die Zweite personell verstärken konnte. Das machte sich beim 42:30-Kantersieg bei der MSG Lambsheim/Frankenthal II vor allem im Angriff bemerkbar. „Wir haben es aber nicht geschafft, gegen einen schlecht spielenden Gegner ordentlich zu verteidigen“, sah Seibert noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. „Es war aber erst einmal wichtig, den ersten Sieg zu holen“, überwog beim Coach die Erleichterung. Einen Sahnetag hatte Jens Scholten erwischt, der 15 Tore erzielte. Er ist einer der Akteure, die aus der Ersten Mannschaft aushalfen. So spielten sie SG-Damen: Hetterich – Glodde (8/6), Eibel, Meyer, Ludwig (2), Schwalb, Flohn (3/1), Mattern (2) SG-Herren 2: Maul – Bald (5), J. Scholten (15.), P. Scholten (3), Nitsche (2/2), Zühlke (8), Junghanß (3), Kopietz (4), Müller (2) (mxk)