Grünstadt Neue Triebwagen: Bremsen quietschen

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„Viel zu laut“ sind nach Ansicht des Freinsheimer Bahnhofspaten Henning Möller die neuen Regionalzüge der Deutschen Bahn, die seit Juli sporadisch auch auf den Strecken im Grünstadter Raum unterwegs sind. Das legt sich, beruhigt die DB die Anwohner an der Strecke.

Möller, der täglich mit dem Zug an seinen Arbeitsplatz nach Frankfurt fährt, hat sich wegen der quietschenden Bremsen bereits bei der DB Regio Südwest beschwert: „,Müssen die neuen Züge eigentlich beim Bremsen so kreischen?“ Die Antwort eines Bahnsprechers: Das seien funkelnagelneue Fahrzeuge mit Hochleistungsbremsen, die derzeit noch nicht „abgenutzt“ seien. „Nach ein paar Wochen Betrieb wird nichts mehr quietschen“, so die Bahn zu Möller. Die neuen Triebwagen wurden in der ersten Juliwoche in Bad Dürkheim präsentiert und fahren seither im Wechsel mit den alten Zügen auch auf den Strecken Neustadt–Bad Dürkheim–Grünstadt sowie Freinsheim–Frankenthal. Zum turnusmäßigen Fahrplanwechsel am 13. Dezember übernehmen sie den kompletten Regelbetrieb. Möller bedauerte gegenüber der RHEINPFALZ, dass die alte 628er-Reihe zu diesem Datum gänzlich ausgemustert wird. So sei der neue Zug im Inneren sehr verwinkelt. Das alte Modell habe den Vorzug, dass der Fahrgast durch einen übersichtlichen Waggon gehen könne. Die neuen Niederflurfahrzeuge erleichterten zwar sehr das Einsteigen, jedoch müsse der Fahrgast auf dem Weg zum Sitzplatz drinnen dann doch zwei Stufen überwinden, moniert der Bahnhofspate. Die neuen Dieselfahrzeuge, die auch mit Klimaanlage ausgestattet sind, wurden von der Firma Alstom gebaut und sind mit 780 und 1170 Kilowatt stärker motorisiert als die bisherigen Triebwagen mit 410 oder 485 KW. Dank ihrer besseren Beschleunigungsfähigkeit können die Lints (Kurzwort für „leichter innovativer Nahverkehrs-Triebwagen“) auch den Haltepunkt Frankenthal-Süd bedienen. (led)

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