Kirchheim RHEINPFALZ Plus Artikel Hundesteuer: Auf was sich Halter einstellen müssen

Rettungshunde waren bislang schon steuerbefreit.
Rettungshunde waren bislang schon steuerbefreit.

Von den Haltern der 217 gemeldeten Hunde in Kirchheim kassiert die Ortsgemeinde bislang 14.150 Euro. Ab Januar werden es knapp 20.000 Euro sein.

Vorbei sind die Zeiten, als Kirchheimer Hundebesitzer für jeden ihrer Vierbeiner gleich viel Steuer bezahlen mussten. Jetzt ist eine saftige Erhöhung mit differenzierten Beträgen beschlossen worden. Da dies im Haupt- und Finanzausschuss bereits abgesegnet worden war, gab es am Dienstag im Rat keine Diskussion mehr: Nach dem Jahreswechsel müssen Herrchen und Frauchen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für das erste Tier steigt die jährliche Steuer von 66 auf 84 Euro, für das zweite von 66 auf 108 Euro und für jeden weiteren Hund verdoppelt sich die Abgabe sogar von 66 auf 132 Euro. Diese Anhebung soll der Kommune Mehrerträge von rund 5800 Euro auf dann 19.950 Euro bescheren.

Aber keine Regel ohne Ausnahme: Einstimmig wurde beschlossen, den Paragraf 7a in die Satzung zur Erhebung der Hundesteuer einzuführen. Demnach sollen zusätzlich zu schon bestehenden Befreiungen Vierbeiner, die bei der Erwerbstätigkeit eingesetzt werden, Diensthunde, die im Haushalt ihres Führers leben, und Tiere, die von wissenschaftlichen Einrichtungen ausschließlich für Studienzwecke gehalten werden, von der Steuer befreit sein.

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