Grünstadt Gegen die Angst

EISENBERG. Am Sonntag sind die Fußball-A-Klasse-Teams des SV Obersülzen, der TSG Eisenberg, des TuS Hertlingshausen und der SG Leiningerland im Einsatz. Für den SVO ist es der erste Pflicht-Kick im neuen Jahr.
„Es war eine Niederlage, auf der wir aufbauen können. Man muss bedenken, dass wir nur mit zehn Spielern gespielt haben. Dafür ist das Ergebnis von 1:5 gegen einen absoluten Aufstiegskandidaten respektabel“, resümiert der Spielleiter des TuS Hertlingshausen, Valentin Hoffmann, das Spiel vergangene Woche gegen die TSG Eisenberg. Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief beim TuS durchwachsen. „Es ist jetzt wichtig, dass nicht die Abstiegsangst Einzug bei uns erhält. Wir müssen mit Spaß am Fußball bei der Sache sein“, fordert der Spielleiter. „Wir haben bei weitem nicht die Probleme, die andere Teams haben.“ Am Sonntag (15 Uhr) geht es für den TuS zu Arminia Ludwigshafen II. „Wenn sie Spieler in die Erste abgeben müssen, sind sie zu schlagen. Wir fahren komplett dorthin und wollen mindestens einen Punkt mitnehmen“, sagt Hoffmann. Des einen Leid ist des anderen Freud. Durch die Personalprobleme der Hertlingshausener sicherte sich die TSG Eisenberg die ersten drei Punkte in Saisonhälfte zwei. „Das war ein relativ einfaches Derby, gerade weil dem TuS so viele Spieler gefehlt haben. Normalerweise tun wir uns dort schwerer“, so Eisenbergs Coach Frank Schuster. Es waren wichtige drei Punkte für die TSG, da der Konkurrent auf dem ersten Tabellenplatz, der SV Ruchheim, die SG Leiningerland mit 11:3 schlagen konnte. Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist bei Eisenberg relativ gut gelaufen. „Leider haben wir jetzt drei Verletzte. Konditionell sind die Jungs fit, jetzt gilt es das auch mental zu bleiben“, fordert der Trainer. Unter Beweis stellen müssen das die Sandhasen am Sonntag (15 Uhr) beim VfR Frankenthal II. „Das ist immer eine Überraschungsmannschaft. Es kommt darauf an, ob der VfR Spieler der Ersten Mannschaft bekommt“, so Schuster, der allerdings vor Frankenthal warnt. „Letztes Jahr haben wir dort sehr schwach begonnen. Das darf uns jetzt nicht passieren.“ Einen rabenschwarzen Start in die Rückrunde erwischte die SG Leiningerland. Gegen den Tabellenführer aus Ruchheim musste das Team von Trainer Uwe Tschirschke eine bittere 3:11-Niederlage einstecken. Es gilt also einiges zu verbessern, vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen den SC Alemannia Maudach. Nach Ruchheim wird auch dieses Heimspiel alles andere als eine leichte Aufgabe für die Tschirschke-Elf. Punkte wären notwendig, sonst rücken die Abstiegsplätze immer näher. Ein paar Plätze nach oben soll es für den SV Obersülzen noch gehen, das ist eines der Ziele, die Trainer Micha Bengel hat. „Den Pokal gewinnen und auf Platz drei, vier hoch“, sagt er. Doch das Pech bleibt dem SVO treu. „Wir hatten in der Vorbereitung Verletzte und zwei mal eine Grippewelle.“ So steht auch morgen beim Spiel bei Croatia Ludwigshafen (15 Uhr) ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sascha Ropic. Timo Konietzka wird fehlen. (pak)