Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Fördergeld für private Balkonkraftwerke in der VG Leiningerland: Interesse verpufft?

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Die Aufmerksamkeit war da, der Ansturm bleibt aber aus. Dabei kann man günstiger kaum gegen den Klimawandel kämpfen.

Wir erinnern uns: Noch bevor die Förderung für private Balkonkraftwerke überhaupt vom Land bewilligt war, klagte die Verbandsgemeinde Leinigerland über eine Flut von Anrufern, die schon Anträge stellen wollten. Kein Wunder, solche Anlagen amortisieren sich vielfach schon nach kurzer Zeit. In drei Jahren kann man die Ausgaben wieder reinholen, mit Förderung sind es sogar nur zwei.

berhaupt vom Land bewilligt war, klagte die Verbandsgemeinde Leinigerland über eine Flut von Anrufern, die schon Anträge stellen wollten. Kein Wunder, solche Anlagen amortisieren sich vielfach schon nach kurzer Zeit. In drei Jahren kann man die Ausgaben wieder reinholen, mit Förderung sind es sogar nur zwei.

Doch mittlerweile scheint das Interesse verpufft. Seit Ende Mai können die Bürger tatsächlich ihre Förderanträge stellen, jetzt aber tröpfeln sie eher herein. Dazu passt, dass vor wenigen Tagen die Nachricht kam, der Wärmepumpenmarkt sei eingebrochen. Die Heizungswende ist ein Prestigeprojekt der Bundesregierung, Wärmepumpen sollten dabei eine Hauptrolle spielen. Doch nun ist die Republik auf dem besten Weg, die Ziele zu verfehlen. Der Kampf gegen den Klimawandel verzögert sich auch wegen unklarer Kommunikation. Die Politik prescht vor und knickt dann doch wieder ein, verwässert ihre eigenen Vorgaben und verunsichert dadurch.

Der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie fordert jetzt, dass man die Bürger mehr informiert, über den Kurs, über Fördermöglichkeiten.

Informiert wurde im Leiningerland, die Ausgangslage ist klar. Vielleicht also muss man die Forderung hier an die Bürger richten: Es ist kaum einfacher möglich, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten als hier. Worauf also noch warten?

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