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Montag, 26. August 2019 Drucken

Eisenberg

Eisenberg: Rotarier übergeben zum zweiten Mal 100 000 Euro-Spende

Von Joerg Schifferstein

Fokko Doyen ( Vorsitzender CHC) nimmt im Beisein von Rainer Guth (FV RC), Martin Schlingensiepen (CHC) Gerhard Meyke (CHC), Michael Wissler (Vorstand FV RC), Angelika Guth (Schriftführerin FV RC), Lothar Becksmann (Schatzmeister FV RC) und Andreas Seel (Präsident RC) den Scheck über 100.000 Euro in der Villa Barwich entgegen. Foto: Rotary-Club/frei

Fokko Doyen ( Vorsitzender CHC) nimmt im Beisein von Rainer Guth (FV RC), Martin Schlingensiepen (CHC) Gerhard Meyke (CHC), Michael Wissler (Vorstand FV RC), Angelika Guth (Schriftführerin FV RC), Lothar Becksmann (Schatzmeister FV RC) und Andreas Seel (Präsident RC) den Scheck über 100.000 Euro in der Villa Barwich entgegen. Foto: Rotary-Club/frei

Bereits zum zweiten Mal hat der Förderverein des Rotary-Clubs Eisenberg/Leiningerland 100.000 Euro als Spende aus dem Nachlass von Hans Nordhorn übergeben. Dieses Mal ging das Geld an Cargo Human Care, eine Hilfsorganisation, die von Piloten der Lufthansa Cargo gegründet wurde.

Eingesetzt wird das Geld, um in Nairobi in Kenia humanitäre Projekte zu fördern.Übergeben hat die sechsstellige Spende am Samstagabend eine Gruppe von Rotariern um den derzeitigen Präsidenten Andreas Seel. Wie Lothar Becksmann, der Schatzmeister des Fördervereins des Rotary-Clubs (FV RC), im Vorfeld der Scheckübergabe erläuterte, verwaltet der Förderverein das Geld aus dem Nachlass und reicht es nach den Wünschen von Hans Nordhorn weiter. Nordhorn war im Alter von 63 Jahren verstorben. Er lebte in Neuleiningen und war Gründungsmitglied des lokalen Rotary Clubs (RC).

Kontakte bestehen seit langer Zeit

„Wir haben uns für Cargo Human Care (CHC) entschieden, da diese Organisatin in Nairobi ein Krankenhaus für Mütter unterstützt. Der Kontakt zu CHC bestehe seitens der Rotarier seit vielen Jahren, immer wieder habe der Service-Club Hilfsprojekte der Lufthansa-Piloten unterstützt.“ Dies biete den Vorteil, dass die Piloten, die oft die Länder anfliegen, in denen die Hilfe gebraucht wird, direkt dafür sorgen können, dass die Spenden auch bei den Menschen, die sie brauchen, ankommen. Außerdem sei die Hilfsorganisation der Lufthansa-Cargo in der Lage, auch den kostenlosen Transport von weiteren Hilfsgütern nach Afrika für den Rotary-Club zu organisieren, erläutert Becksmann.

Übergabe in der Villa Barwich

Dass bereits zum zweiten Mal die Villa Barwich in Eisenberg als Ort für die Spendenübergabe ausgewählt wurde, liegt auch daran, dass Armin Barwich bereits als Nachfolger von Präsident Seel feststeht. Der Inhaber der Villa, die ihren Gästen gehobene Gastronomie bietet, wird im Juli 2020 das Amt des Präsidenten übernehmen. Die erste Spende aus dem Nachlass von Nordhorn hatte Anfang Juli das Mennonitische Hilfswerk bekommen, das mit dem Geld in Äthiopien sogenannte Mikrokredite vergibt, um jungen arbeitslosen Menschen die Chance zu geben, ein eigenes Unternehmen aufzubauen.

|jös

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