Frankenthal Zur Sache: Abstriche bei Technik und Außengelände

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Der geplante Neubau der Kindertagesstätte in der Weidstraße in Eppstein beschäftigte diese Woche auch den Haupt- und Finanzausschuss. Den Vorschlag von Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU), die Pläne noch einmal auf mögliche Einsparpotenziale zu durchforsten (wir berichteten), haben dessen Mitglieder begrüßt. Der OB ließ durchblicken, dass bei einigen Abstrichen die Kosten um 150.000 bis 160.000 Euro gedrückt werden könnten. Als Beispiele nannte er die Außenanlage, die allein mit 512.000 Euro zu Buche schlage, sowie den Verzicht auf eine elektrisch gesteuerte Sonnenschutzanlage und eine Begrünung des Dachs. Gabriele Bindert (CDU) nannte den Kita-Neubau sinnvoll und notwendig, fand aber, dass die Kosten noch einmal kritisch hinterfragt werden müssten. Schwierigkeiten sehe sie beim Entsorgungskonzept für die Altlasten. Bernd Leidig (SPD) unterstrich, dass die Verkehrsuntersuchung die Befürchtungen der Anwohner der Weidstraße nicht bestätigt habe. Diese könnten vielmehr mit dem zu erwartenden Fahrzeugaufkommen gut leben. Mit den in ihren Augen zu hohen Baukosten wollte sich Ingrid Hezel (FWG) nicht abfinden. Sie plädierte für Einsparungen und fragte mit Blick auf die Altlastenproblematik, ob es sinnvoller gewesen wäre, ein anderes Grundstück in Eppstein zu suchen. OB Hebich widersprach vehement und verwies auf die hinlänglich bekannte frühere Nutzung des Geländes an der Weidstraße. Gegen Einsparungen im ökologischen Bereich wandte sich Rainer Schulze (Grüne/Offene Liste). Auf eine Dachbegrünung und Fußbodenheizung solle nicht verzichtet werden. Bei der Rekrutierung des Personals für die neue Kita seien befristete Einstellungen schlecht, da sie zu sozialer Unsicherheit führten. „Wir gehen optimistisch an diese Fragen heran, sie sind für uns eine große Herausforderung“, erwiderte Bürgermeister Andreas Schwarz (SPD). Für eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Stellenplans sei es immer notwendig, auch befristete Stellen zu haben, sagte er.

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