Frankenthal Ziel: Runde zwei

Gerolsheim. Eine anspruchsvolle Gruppe haben die Keglerinnen des DCU-Zweitligisten TuS Gerolsheim in der ersten Pokalrunde erwischt. Am Sonntag muss sich das Team um Sportwartin Tina Wagner in der Gruppe 4 in Wiesbaden mit Gastgeber Blau Gelb, dem Post SV Ludwigshafen und dem KSC 73 Mörfelden messen.
nennt als Minimalziel Platz zwei, was gleichbedeutend wäre mit dem Einzug in die nächste Runde. „Das würden wir schon gerne mitnehmen“, sagt Wagner. Die Bahnen in der hessischen Landeshauptstadt seien wohl nicht ganz so einfach. „Aber da müssen alle drauf spielen.“ Der TuS hat Wiesbaden in der Liga beim Spiel in Gerolsheim bereits geschlagen. Ludwigshafen, das in der Südgruppe der Zweiten Bundesliga spielt, sei nicht zu unterschätzen. Mörfelden sei zwar Erstligist. „Aber der KSC ist nicht mehr so stark.“ Das Los sei unter dem Strich aber nicht ganz so einfach. Im Gegensatz zum Ligabetrieb kommen im Pokal nur vier Spielerinnen (statt sechs) mit je 100 Wurf zum Zuge. „In der Regel schauen die Teams, dass die vier Besten zum Einsatz kommen“, erklärt Wagner. Für den TuS gehen Sarah Ringelspacher, Lisa Köhler, Michaela Biebinger und Tina Wagner an die Bahn. Ersatz sind Tanja Schmitt und Bianka Wittur. Zum Weiterkommen sei eine kompakte Mannschaftsleistung erforderlich, betont Tina Wagner. 1800 Punkte, also im Schnitt 450 Zähler pro Spielerin, sollten nach ihrer Schätzung für den Einzug in die nächste Runde reichen. Für den TuS spricht laut Wagner, dass Gerolsheim schon jede Menge Pokalerfahrung hat. Wohl nur Außenseiterchancen hat die SG Großkarlbach-Carlsberg (Gemischte Klasse), die am Sonntag in der Gruppe 2 der ersten Pokalrunde die beiden Verbandsligisten SG DKC/RW Neulußheim und DKC Meckesheim/TV Mosbach sowie die beiden Erstligisten DSKC FA Leimen und KF Obernburg empfängt. |tc