Frankenthal Volt will Burak Bagis in nächsten Mainzer Landtag schicken
Bagis wolle sich für Familienpolitik, soziale Gerechtigkeit und eine Stärkung des Mittelstandes einsetzen, heißt es in einer Mitteilung seiner Partei. Zudem wolle er Maßnahmen gegen die Altersarmut vorantreiben. Als Vater zweier kleiner Kinder wolle er in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen „und damit in die Zukunft unseres Landes“ investieren. Bagis leitet die Filiale einer Bank in Mörsch. „Ich will in den Köpfen der Menschen etwas ändern“, erläutert er seine politische Motivation. Volt repräsentiere dabei, wofür er stehe: Einigkeit, Verständnis und Zuversicht.
Anfang des Jahres hatte Bagis erstmals politische Ambitionen angemeldet, als er für ein Bundestagsmandat kandidiert hatte. Am Wahltag hatte er 1481 Erststimmen gesammelt, das entspricht 0,9 Prozent der abgegebenen Voten. Damals hatte der gebürtige Heidelberger bereits in Aussicht gestellt, bei nächster Gelegenheit einen neuerlichen Anlauf in ein überregionales Parlament nehmen zu wollen. „Ich werde ein politischer Mensch bleiben, die Resonanz, die ich auf mein bisheriges Engagement erhalten habe, spornt mich an“, sagte der passionierte Koch und Schachspieler damals der RHEINPFALZ.
Sechster Kandidat im Wahlkreis
Voraussetzung für seine Kandidatur sind ausreichend Stützunterschriften für Volt. Als sogenannte nicht privilegierte Partei muss der Landesverband 125 Signaturen vorlegen, um für die Landtagswahl am 22. März 2026 zugelassen zu werden. Dann kann sie auch für die Wahlkreise Bewerber aufstellen. Volt versteht sich nach eigenen Angaben als paneuropäische Partei und wird von politischen Beobachtern als sozialliberal, progressiv und europäisch-föderalistisch eingestuft.
Als weitere Kandidaten für den Wahlkreis 35 stehen bislang Magali Leidig-Petermann für die SPD, Christian Baldauf für die CDU, Jannik Stunz für die Linke, Daniela Schäfer für die FPD und Stefan Scheil für die AfD fest.