Einwurf Voll daneben

Das alte Sofa irgendwo an den Feldweg stellen, den Kaffeebecher da fallen lassen, wo er gerade leer getrunken wurde, beim Gassigehen das Tütchen neben statt in den Mülleimer werfen: Das ist einfach voll daneben. Zumal es in den allermeisten Fällen kaum mehr Aufwand wäre, den eigenen Dreck bis zum nächsten Abfallbehälter zu tragen.
In Fällen wie dem in Eppstein nehmen die Verursacher sogar vermutlich einen höheren Aufwand in Kauf, wenn sie die Säcke durch die Landschaft fahren, statt direkt zum Wertstoffhof. Es ist gut, wenn Mitbürgern das nicht egal ist – und ärgerlich, wenn der Verwaltung dann häufig doch die Hände gebunden sind. Wer einen Müllsünder sieht, sollte nicht wegschauen, sondern denjenigen ansprechen. Vielleicht hilft’s.
