Handball
Oberliga: HSG Eckbachtal mit Remis bei HSG Kastellaun/Simmern
Punkt gewonnen? Punkt verloren? Das sind die automatischen Fragen, die man einem Trainer nach einem Remis stellt. Thorsten Koch, Coach der HSG Eckbachtal, ist da noch unschlüssig: „Ich weiß es nicht. Das werden wir wahrscheinlich erst Ende Mai wissen, wenn die Saison rum ist.“
Koch war mit dem Auftritt seiner Schützlinge dann auch nur teilweise zufrieden. Er sprach von guten Ansätzen auf der einen, aber auch von technischen Fehlern auf der anderen Seite. „In den ersten zehn, 15 Minuten haben wir das Spiel bestimmt, obwohl wir Abschlussprobleme hatten. Dann haben wir die Kontrolle abgegeben“, erläuterte der Trainer. Sein Team habe einen übermotivierten Eindruck gemacht.
Das dritte Tor nicht draufgelegt
In der zweiten Halbzeit habe man es besser machen wollen. „Aber wenn wir mal mit zwei Toren vorne waren, haben wir es nicht geschafft, das dritte draufzulegen“, haderte der Coach. Gut habe ihm wiederum gefallen, dass Eckbachtal nach einem Rückstand immer wieder zurückgekommen sei.
Das habe vor allem an einem Spieler gelegen: Bennet Löhmar. „Dank ihm sind wir im Spiel geblieben. Er hat wichtige Akzente gesetzt“, lobte Koch den Youngster. Zudem gelangen diesem vier Tore. Beste Eckbachtaler Werfer waren Sven Lerzer und Nisse Nehrdich, die beide jeweils auf sieben Treffer kamen.
Am Ende sei er sich mit seinem Kollegen Georg Wetstein einig gewesen, dass das eine Partie gewesen sei, die keinen Sieger verdient gehabt habe, meinte Koch. „Unsere Fehler waren teilweise zum Haareraufen. Wir bringen es auswärts einfach nicht zu 100 Prozent auf die Platte.“ Die nächste Chance, es besser zu machen, bietet sich am 10. April (18 Uhr). Dann muss die HSG Eckbachtal beim TuS Daun antreten.