Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Nisse Nehrdich verlässt HSG Eckbachtal

Nisse Nehrdichs Explosivität im Angriff und seine Stabilität in der Abwehr werden der HSG Eckbachtal fehlen.
Nisse Nehrdichs Explosivität im Angriff und seine Stabilität in der Abwehr werden der HSG Eckbachtal fehlen.

Handball-Oberligist SG Eckbachtal hat seinen ersten Abgang nach der erfolgreichen Saison zu verzeichnen. Mit Nisse Nehrdich verlässt der beste Torschütze der „Gekkos“ das Eckbachtal. Der Medizintechnik-Student wird in der kommenden Saison in der Oberliga Hessen für die HSG Bieberau/Modau auflaufen.

„Ich möchte mich persönlich und sportlich weiterentwickeln, und ich glaube, dass ich das bei Bieberau/Modau besser machen kann, als in Eckbachtal“, begründet Nehrdich seine Entscheidung. Ein weiterer Faktor für den Wechsel sei die Nähe zur Darmstädter Universität gewesen, an der er studiere. Leicht sei ihm die Entscheidung nicht gefallen. „Die Jungs sind mir über die letzten vier Jahre echt ans Herz gewachsen“, sagt der 20-jährige Rückraumspieler.

Mit seinen Teamkollegen und auch den Trainern habe er stets offen kommuniziert, dass er die Ambition habe, höher zu spielen, sodass sein Weggang keine große Überraschung gewesen sei. Alle hätten ihm viel Glück gewünscht, sagt der Sportler. „Das zeigt, dass es menschlich in der Mannschaft sehr gut war. So einen Zusammenhalt wie in Eckbachtal gibt es selten“, sagt der scheidende Torjäger.

Koch: Werden ihn nicht ersetzen können

„Ihn werden wir nicht ersetzen können. Nisse ist eines der größten Talente, die wir herausgebracht haben. Er hat einen tollen Charakter“, sagt HSG-Coach Thorsten Koch. Er traue ihm auf jeden Fall die Dritte Liga zu. Dorthin will Nehrdich mit seinem neuen Verein aufsteigen.

„Ich freue mich extrem, da in Bieberau ein kleiner Umbruch stattfindet. Das macht es interessant. Ich muss mich auch neu beweisen. Das ist eine ganz andere Herausforderung“, berichtet Nehrdich. Ein Versprechen gibt der Torjäger aber noch ab: „Ich werde oft in Eckbachtal bei den Spielen sein.“ Dann aus Sicht der „Gekkos“ leider nur als Zuschauer.

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