Frankenthal
Neu im Stadtrat: Felix Thomas Kapper (CDU) hat Vereine im Blick
Politisch gesehen gilt Felix Thomas Kapper als frühreif. Mit 14 schloss er sich der Jungen Union (JU) an, schon zwei Jahre später trat er in die Mutterpartei ein, wo er sich nach eigenem Bekunden von Anfang an gut aufgehoben fühlte. Die Führungsämter ließen nicht lange auf sich warten: Vorsitzender der JU und seit 2023 stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender. Hat ihm etwa die Mutter Angelique Kapper – sie wurde kürzlich zur Landeschefin der Frauen Union gewählt – das politische Geschäft schmackhaft gemacht? „Nein, es war tatsächlich umgekehrt“, lautet seine überraschende Antwort.
Der 24-Jährige ist gebürtiger Frankenthaler und hat 2019 am Albert-Einstein-Gymnasium sein Abitur gemacht. Er studiert an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Politik und Publizistik. Der Bachelor-Abschluss ist für kommendes Jahr ins Auge gefasst. Seine Arbeit als Referent der Landespartei will er beibehalten.
Bis zu sieben Stunden Stadtratsarbeit pro Woche
Dass das Stadtratsmandat mit richtig viel Arbeit verbunden sei, habe er gewusst, sagte der CDU-Newcomer. Im Schnitt investiere er vier bis sieben Stunden pro Woche. Er ist Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Bildung und Kultur. Er will den Fokus verstärkt auf die Vereine richten. Um weiterhin attraktiv zu bleiben, müssten sie finanziell entlastet werden. Er denke dabei an günstigere Tarife im Congress-Forum. Auch die städtischen Finanzen will Kapper im Blick behalten, damit der Schuldenberg für die nachfolgende Generation nicht zu hoch werde und auch die kommunale Handlungsfähigkeit erhalten bleibe.
Sein Freizeitverhalten bringt Kapper kurz und knapp auf den Punkt: Gelegentliche sportliche Betätigung in Form von Lauftraining, Lesen – vorzugsweise Biografien – und Kinobesuche.