Frankenthal Nachspielzeit: ... denn sie wissen, wo das Tor steht

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10:0 zum Auftakt, Hut ab. Doch Joachim Langensteg, Trainer des SC Bobenheim-Roxheim II, der durch den klaren Erfolg gegen die SG Blau-Weiß Oppau II gleich eine Duftmarke in der Fußball-C-Klasse Süd gesetzt hat, hält den Ball flach. Ein Auftakt nach Maß? „Jaaa, hm, warten wir mal ab.“ Das sei ja erst das erste Spiel gewesen, noch sei die Stärke der anderen Mannschaften schwer einzuschätzen. Nächste Woche, wenn der ebenfalls ambitionierte TSV Eppstein II am Binnendamm zu Gast gewesen sei, der SC II dieses Spiel ebenfalls gewonnen habe, dann werde er schon ein wenig optimistischer, meint Langensteg. Mit der Leistung seiner Truppe in Oppau war der Coach zufrieden. Nach der 6:0-Pausenführung habe sie etwas Tempo rausgenommen, dafür hat Langensteg Verständnis. Zumal es sehr heiß gewesen ist. Aber er hat auch Dinge gesehen, die verbessert werden können. „Meine Mannschaft hat zu viele leichte Bälle verloren. Manchmal hat zudem der Blick für den Mitspieler gefehlt.“ Da aber bei den Oppauer Spielern in der letzten halben Stunde die Kraft nachgelassen habe, sei der SC II zu weiteren Toren gekommen. Jens Rusterholz, der fünfmal traf, sei schon ein guter Stürmer, der mit einem Torriecher ausgestattet sei, lobt Langensteg. Er sei darüber hinaus der Mann für die speziellen Tore. In Oppau habe er per Fallrückzieher getroffen. „Allerdings lässt er hin und wieder die vermeintlich sicheren Chancen liegen. Er braucht immer drei, vier Gegner um sich herum“, sagt Langensteg. Mit Robin Wanger war ein Spieler für die erste Mannschaft im Kader. Der habe allerdings viel Trainingsrückstand, was zu merken gewesen sei. Er soll in der zweiten Mannschaft wieder herangeführt werden. Langensteg will noch nicht zu früh das Hohelied auf sein Team anstimmen. Es kommen Spieltage, da fehlen einige Spieler. „Unser Kader ist zwar größer als in der vergangenen Saison, aber das muss ja erst einmal passen.“ Eins hat der SC II dem nächsten Gegner TSV Eppstein II, der noch nicht gespielt hat, voraus. Die Jungs wissen, wo das Tor steht.

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