Frankenthal
Mörsch: Haller macht sich für Radweg an L 524 stark
Ortsvereinsvorsitzender Harry Hähnel hatte Haller begrüßt, der kurz über seine Arbeit berichtete. Wichtig sei ihm der Kontakt zur Basis und bei den Frankenthaler Themen vor allem die Entwicklung an der Stadtklinik, die bereits in Mainz diskutiert worden sei, erklärte Haller. Auf nähere Einzelheiten ging er dabei nicht ein. An der Stadtklinik stehen derzeit Vorwürfe wegen angeblich zu langer Beatmungspraxis und Abrechnungsbetrugs im Raum. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen in dem Fall (wir berichteten).
Ortsvorsteher Adolf José König bat Haller zudem, das Thema der Engpässe bei der Lieferung von Medikamenten in den entsprechenden Gremien anzusprechen. Viele Bürger hätten inzwischen Probleme, wichtige Medikamente rechtzeitig zu bekommen.
Kita-Pläne liefern Gesprächsstoff
König berichtete über aktuelle Themen im Vorort. Er nannte dabei die Planung der sechsgruppigen Kindertagesstätte durch die Stadt und die Wohnbebauung „Westlich des Friedhofes“. Dieses Gelände, ehemals ein Bolzplatz, wird derzeit nicht genutzt, und soll nun wegen dringend erforderlicher Kitaplätze und Wohnraum für beide Zwecke eingesetzt werden. Neben der Kita sollen auch Reihenhäuser gebaut werden.
In diesem Zusammenhang fragte Frank Odenwälder (SPD), ob die katholische Kita wie ursprünglich beabsichtigt erweitert werde. König sagte, dies sei so nicht mehr geplant. Sobald die neue städtische Kita fertig sei, werde der bestehende städtische Kindergarten in das neue Gebäude einziehen. Der katholische Kindergarten würde dann in die jetzigen Räume des städtischen Kindergartens umziehen. Genaueres stehe noch nicht fest. Die neue Kita könne wohl erst in etwa drei Jahren bezogen werden.
Tafelangebot sehr geschätzt
Inzwischen gebe es einen Umweltbeauftragten für die Mörscher Gemarkung, und auch kleine Projekte wie ein Insektenhotel oder ein Stück Blumenwiese für Bienen seien realisiert worden, berichtete König.
Das schon länger von Eltern gewünschte Mittagessen für Kinder in der Über-Mittag-Betreuung werde seit Kurzem in der Mörscher Au angeboten. Eltern und Kinder seien sehr zufrieden, so König. Das Tafelangebot (kostenlose Lebensmittel von verschiedenen Geschäften) in Mörsch werde von den Nutzern sehr geschätzt; auch einige gesundheitlich stark eingeschränkte Menschen profitierten davon.
Der SPD-Ortsverein mit seinen 25 Mitgliedern verfügt nach Angaben Romy Hähnels zurzeit über einen Kassenbestand von rund 245 Euro. Der Ortsverein werde sich wieder maßgeblich an der Straßenfasnacht am 25. Februar beteiligen, so der Ortsvorsteher. Einige Anwesende bedauerten, dass ihres Erachtens nur SPD-Mitglieder die Ausrichtung unterstützten. Da es ein Fest für alle Bürger sei, wünsche man sich mehr Aktive.