Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Landesliga: Eintracht Lambsheim muss zum 1. FC Kaiserslautern II

Keith McGee wird seinen ersten Einsatz in dieser Saison haben.
Keith McGee wird seinen ersten Einsatz in dieser Saison haben.

Die Pause aufgrund der Herbstferien ist vorbei. Basketball-Landesligist Eintracht Lambsheim steigt am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Betzenberg-Grundschule) mit der Partie beim 1. FC Kaiserslautern II wieder in den Spielbetrieb ein. Dabei setzt Coach Sven Schumacher auf Huso Ljuca und Keith McGee.

Erster (Eintracht Lambsheim) gegen Letzter (1. FC Kaiserslautern II) – das sieht, geht man nach der Tabelle, nach einer klaren Angelegenheit für die Mannschaft von Sven Schumacher aus. Doch der Eintracht-Trainer warnt vor dem Schlusslicht: „Der FCK kommt sicher unter die ersten Drei. Das ist ein sehr gutes Team.“

Er rechnet mit einem sehr jungen Gegner – ähnlich wie im bislang letzten Spiel gegen die DJK Nieder-Olm II. „Das war sehr, sehr schwer für uns.“ Doch der Übungsleiter hat schon einen Plan parat, wie er diesen jungen Akteuren beikommen will: mit Zonenverteidigung. „Da werden wir etwas ausprobieren“, kündigt er an. Verschiedene Varianten der Raumverteidigung schweben ihm vor. Denn, so hat er beobachtet, die Spieler der jungen Generation lernten heute fast nur noch, in der Defensive Mann gegen Mann zu spielen.

Kein großer Griff in die Trickkiste

Als großen Griff in die Trickkiste will Schumacher das aber nicht verstanden wissen. „Ich lege Wert darauf, dass wir alle Formen der Verteidigung spielen können“, betont der Übungsleiter. Und nebenher helfe es auch, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Halle gehe und mal beim gegnerischen Trainer ein Wörtchen mitbekomme.

Schumachers Zuversicht im Hinblick auf die Partie in der Westpfalz gründet auf zwei Spielern, die zum ersten Mal in dieser Spielzeit das Trikot der Eintracht tragen werden – Huso Ljuca und Keith McGee. Ljuca sieht der Trainer auf der Position des Shooting Guard oder des Small Forward, also eher auf den Flügeln. Und da hat Ljuca mit 1,93 Metern in der Regel einen Größenvorteil gegenüber seinen direkten Kontrahenten. „Er stellt schon was dar. Er ist groß, kräftig, gleichzeitig aber auch beweglich“, erläutert Schumacher.

McGee soll unter den Körben dominieren

Keith McGee soll dagegen im Verbund mit Mirnes Islamovic unter den Körben für klare Verhältnisse sorgen. Aber er und Ljuca werden nach ihren langen Pausen zu Beginn der Partie wohl erst noch auf der Bank Platz nehmen müssen. Aber auch davor ist dem Trainer nicht bange: „Ich denke, da gibt es schlechteres, als die beiden von der Bank bringen zu können.“ Bei Ljuca fehle noch etwas das Gefühl bei den Würfen. McGee muss noch dem etatmäßigen Center Nils Gutknecht den Vortritt lassen.

Islamovic ist mit 27,7 Punkten pro Partie der Topscorer der Eintracht und auch der zweitbeste Scorer der Landesliga. In der Freiwurfstatistik steht er mit einer Erfolgsquote von 78,9 Prozent sogar auf Platz eins. Teamkollege Christian Henss ist mit 60 Prozent auf Platz fünf.

Pause sinnvoll genutzt

Die Pause aufgrund der Herbstferien sei gerade recht gekommen, meint Schumacher. Zwar habe sein Team die ersten drei Partien gewonnen. Die Herbstferien hätten ihm aber auch die Möglichkeit gegeben, an den einzelnen Systemen zu feilen. Das habe sowohl für die Offensive als auch für die Defensive gegolten. Und es war die Möglichkeit für Huso Ljuca, den Trainingsrückstand aufzuholen. „Ich kann ihn nicht einsetzen, wenn er nicht mindestens einen Monat lang im Training war. Das hat er jetzt geschafft.“

Verzichten muss Schumacher auf den verletzten Aufbauspieler Haluk Yumurtaci.

Beim FCK II hat bislang Nils Klein geglänzt. Seine Spezialität sind Drei-Punkte-Würfe. Mit im Schnitt vier erfolgreichen Würfen aus der Distanz ist er Spitze in der Landesliga.

Huso Ljuca (Mitte) weiß, wie man die Mitspieler einsetzt.
Huso Ljuca (Mitte) weiß, wie man die Mitspieler einsetzt.
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