Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Kita-Personal: Konkurrenz schläft nicht

Unkompliziert, schnell und verbindlich im Ton: Das wird heute von einem Bewerbungsverfahren erwartet.
Unkompliziert, schnell und verbindlich im Ton: Das wird heute von einem Bewerbungsverfahren erwartet.

Eine Erzieherin zieht nach wochenlangem Warten ihre Bewerbung zurück: Das aktuelle Beispiel aus Frankenthal zeigt ein grundlegendes Problem. Im Werben um Fachkräfte wird die Verwaltung mit dem bestehenden Verfahren immer wieder den Kürzeren ziehen.

Unternehmen – auch solche im Kita-Bereich – machen es vor: Wer Bewerber für sich gewinnen will, muss schnell sein und etwas bieten. Onlineführung durch die Einrichtung, Chats für Fragen und Anliegen, eine einladende Homepage mit prominent platzierten Jobangeboten: Mit solchen Standards punkten private Betreiber auch in der Region. Für eine Verwaltung, die selbst unter massivem Fachkräftemangel leidet, ist das nicht zu stemmen. Längst nutzen Arbeitgeber beispielsweise im Gesundheitswesen und in Behörden beim Rekrutieren von Personal externe Dienstleister. Eine Investition, die sich auszahlt. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht.

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