Frankenthal
Kerwe in Eppstein: Erstmals Umzug mit Kerwemaid
Ein wenig Pech hatten die Eppsteiner beim Kerweumzug mit dem Wetter. Das konnte die Stimmung jedoch nicht trüben. Bei leichtem Nieselregen und 20 Grad startete der Zug pünktlich um 16 Uhr vom Sammelplatz in der Weingartenstraße. 22 Gruppen mit vielen Aktiven beteiligten sich.
Ein wenig Pech hatten die Eppsteiner in diesem Jahr beim Kerweumzug mit dem Wetter. Das konnte die Stimmung jedoch nicht trüben. Bei leichtem Nieselregen und 20 Grad startete der Kerweumzug pünktlich um 16 Uhr vom Sammelplatz in der Weingartenstraße. Der Spielmanns- und Fanfarenzug Frankenthal-Eppstein führte den Zug an. Obwohl die Musiker von der ersten Minute an ordentlich Lärm machten und schon von Weitem zu hören waren, war die Stimmung am Straßenrand in der ersten Kurve, als der Zug in die Hauptstraße einbog, noch sehr verhalten. Dem Spielmannszug folgten Kathrin Hinkel, die sich als erste Kerwemaid im Lastenfahrrad von Ortsvorsteher Uwe Klodt kutschieren ließ. Den beiden folgten die ehemaligen Kerweborsche. Ein Mann für das Amt hatte sich in diesem Jahr nicht gefunden. Doch die Freundinnen von Hinkel aus dem Umfeld der Mörscher Wasserhinkele hatten sich zum 1. FC Hinkel formiert und unterstützten damit den Zug. Die amtierende Miss Strohhut Vanessa Quietzsch ließ sich im Peugeot Cabrio-Oldtimer stilecht durch den Ort fahren. Ihr folgten vier ehemalige Miss Strohhüte, darunter die Eppsteinerin Sabine Clemens. Nach etwa einer Stunde hatte der Zug die Kirche erreicht. Der Spielmannszug gab passenderweise „When the Saints Go Marching in“ zum Besten. Die DJK-Turnerinnen mit pinkfarbenen T-Shirts und orangenen Regenschirmen boten trotz Regen einen fröhlichen bunten Anblick. Die Mitglieder von Escrima Frankenthal sorgten mit ihrer Seifenblasenmaschine auf dem Anhänger für erstaunte Gesichter bei den ganz Kleinen und gute Stimmung bei den Größeren. Die TSV-Fußballer mit Joes Café und der Bierzapfanlage versorgten die Zuschauer. Außerdem beteiligten sich der Kindergarten und die Grundschule mit einer Fußgruppe, der TSV hatte einige Gruppen im Rennen, darunter die Fasnachter, die mit ihren Kostümen natürlich ein echter Hingucker waren. Die Gruppe 100 Prozent Eppschdä rundete das Bild mit gelbem Wagen und Outfit ab. Den Schluss bildeten die Sandhexen aus Weisenheim am Sand, die immer wieder aufgefordert wurden, sich gemeinsam mit Zuschauern fotografieren zu lassen. Kreativ waren die Vereine diesmal beim Wurfmaterial. Neben Gutsel gab es Lutscher, Gummibärchen, Äpfel, Weißherbst, Bier und Duschgel im Miniformat. Die Kinder am Straßenrand mussten sich allerdings beeilen, damit die Bonbons nicht nass wurden und klebten. Zu Beginn des Zuges blieb daher vieles auf der Straße liegen.