Frankenthal Junggeckos erreichen Endrunde

91-90869130.jpg

FRANKENTHAL. Die HSG Eckbachtal II hatte am Dienstag im Pokalderby gegen die HSG Eppstein-Maxdorf mit 31:30 das bessere Ende für sich. Durch den Viertelfinalsieg zogen die Junggeckos erstmals ins Final-Four ein. Im Pokal-Halbfinale der Damen unterlag der SC Bobenheim-Roxheim zu Hause der TSG Mutterstadt knapp mit 18:20.

Herren, Pokal-Viertelfinale HSG Eppstein-Maxdorf – HSG Eckbachtal II 30:31 (16:17)

Die Anfangsphase gehörte vor allem den Außenspielern auf beiden Seiten. In der fünften Minute gelang den Hausherren mit 4:3 die erste Führung – in der gut besuchten Maxdorfer Waldsporthalle wurde es lauter. Die Gäste ließen sich davon nicht beirren und trafen dreimal in Folge zum 4:6. Die Eckbachtaler spielten etwas cleverer, auch in der Abwehr gingen sie engagierter zur Sache als Eppstein-Maxdorf. Die Partie blieb eng. Ein richtiger Pokalkampf wollte aber zunächst nicht aufkommen. Was auch daran lag, dass der Schiedsrichter viele Zeitstrafen wegen Meckerns aussprach, insbesondere bei den Gastgebern. Mit dem Halbzeitpfiff bekamen die Gäste noch einen Siebenmeter zugesprochen. Sven Fischer ließ sich nicht lange bitten und traf zum Halbzeitstand von 16:17. In der zweiten Hälfte erzielten die Eckbachtaler immer wieder einen Abstand von zwei, drei Treffern, Eppstein-Maxdorf blieb aber auch in Unterzahl dran. Der starke Rechtsaußen Torsten Trautmann hielt die Hausherren im Spiel. Echte Pokalatmosphäre kam auf, als Stefan Rogel im zweiten Durchgang für die Gastgeber die 29:28-Führung erzielte. Sven Fischer glich prompt für die Gäste aus, ehe Dominik Götz Eppstein-Maxdorf wieder in Führung brachte. Lukas Pape gelang der abermalige Ausgleich zum 30:30-Zwischenstand. Knapp 90 Sekunden vor Schluss warf ausgerechnet Arthur Schalk, der lange in der Jugend der Gastgeber gespielt hatte, das entscheidende Tor für die Junggeckos. Eppstein-Maxdorf wehrte sich mit allen Mitteln, traf aber nicht mehr. „Wir hatten heute einfach mehr Glück mit dem Schiedsrichter“, sagte Eckbachtals Coach Gerhard Kühnle nach dem Abpfiff. „Jetzt sind wir im Final-Four, wo wir wohl im Halbfinale gegen einen Verbandsligisten eins auf die Mütze kriegen werden – aber wir sind dabei.“ Der Trainer der Hausherren, Bruno Caldarelli, ärgerte sich über die Schiedsrichter: „In den entscheidenden Momenten wurden wir immer wieder runtergezogen.“ Sein Team habe aber auch zu viele Chancen vergeben. HSG Eppstein-Maxdorf: Wunner, Schweikert - Götz (6), Wack (6/4), Trautmann (4), Schunke, Rogel (beide 3), Manthei, Kassel, Seltsam (alle 2), Wacker, Benz (beide 1), Ungefehr, Klein. HSG Eckbachtal II: Maul, Jäger - Schalk (6), Sven Fischer (6/2), Käfer (6/3), Pape, Brüggemann (beide 4), Jan Fischer (3), Flier, Kemeter (beide 1), Piekenbrock, Nitzsche, Flörchinger. Damen, Pokal-Halbfinale SC Bobenheim-RoxheimTSG Mutterstadt 18:20 (10:10) Für die in der Verbandsliga noch ungeschlagenen Damen des SC Bobenheim-Roxheim war der Verbandspokal im Halbfinale beendet. In der Liga hatte das Team von SC-Coach Heiko Breth zu Saisonbeginn noch 28:18 gegen die TSG Mutterstadt gewonnen, am Dienstag hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Breth sprach von einer verdienten Niederlage: „Wir hatten unsere Probleme mit der offensiven Abwehr der Gäste. Es ist uns nicht gelungen, in den Spielfluss zu kommen. Im Angriff waren wir zu schlecht.“ Die Partie verlief ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Im ersten Durchgang schaffte der Sportclub mit der letzten Aktion noch den Ausgleich zum 10:10-Halbzeitstand. Ende der zweiten Hälfte mussten die Gastgeberinnen nach dem 18:18 noch zwei Gegentore hinnehmen. SC Bobenheim-Roxheim: Meißner, Held - Hörner (5), Menger (4), Diemer (3/1), Cindy Höchst (2), Muth, Wenzel, Julia Reber, Lena Reber (alle 1), Nathalie Höchst, Mehrhof, Daut.

x