Frankenthal HSC Frankenthal lässt wenig zu

FRANKENTHAL. Unmittelbar vor der Osterpause blamierten sich die Herren der HSG Eppstein-Maxdorf ebenso wie die Damen des TV Lambsheim. Beide Handball-A-Klassisten unterlagen daheim den Schlusslichtern. Viel besser machten es die Verbandsliga-Damen des HSC Frankenthal: Sie zündeten ein wahres Feuerwerk im Spiel um Platz drei und gewannen mit 23:12.
Ganz knapp verfehlte die zweite Garnitur der HSG Eckbachtal die Überraschung gegen den Tabellendritten TuS Neuhofen. Trainer Armin Diehl war im Skiurlaub und wurde von Co-Trainer Lukas Tschischka vertreten. Es kamen etliche A-Jugendliche zum Einsatz, die vor der Herrenpartie jedoch schon ihr Jugendspiel hatten und denen gegen Ende die Kraft fehlte. Eckbachtal ließ sich vom frühen 1:4-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und ging sogar selbst in Führung (5:4). Bis zur Pause blieb die Partie spannend und ausgeglichen. Nach 30 Minuten führte die HSG 17:16. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Eckbachtaler prima mit und führten zwischenzeitlich mit 22:19. Doch dann schwanden die Kräfte bei den Gastgebern. Neuhofen erkannte dies, erhöhte das Tempo und konnte so die Begegnung doch noch drehen. „Bei uns ist die Luft einfach raus, der Sieg von Ruchheim ist absolut verdient“, sagte HSG-Trainer Bruno Caldarelli nach der Niederlage gegen das Schlusslicht. Dass Eppstein-Maxdorf etliche Ausfälle zu beklagen hatte, wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. Ruchheim darf sich nun wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Die Gäste gaben die Rote Laterne an die SKG Grethen weiter. Caldarelli hatte viel zu bemängeln: schwache Abwehrarbeit und viele Ballverluste im Angriff. Hinzu kam, dass von sieben Siebenmetern nur drei verwandelt wurden. Der TV Lambsheim war spielfrei. Herren, B-Klasse Absolut chancenlos war der HSC Frankenthal im Heimspiel gegen den designierten Meister und Aufsteiger SG Asselheim/Kindenheim. Von diesem Spiel liegen keine weiteren Informationen vor. Ein Kader wurde auch nicht gemeldet. Lange konnte das Schlusslicht mithalten, doch dann machte sich das fehlende Training bemerkbar. Nach dem 15:25 war die Luft beim Schlusslicht im letzten Heimspiel endgültig raus. Bobenheim-Roxheim war spielfrei. Frauen, Verbandsliga Die hoch motivierte und sehr konzentrierte Frankenthaler Mannschaft ließ den Gästen im Duell um Platz drei mit einer sehr kompakten Abwehr nur wenig Platz, sich im Angriff zu entfalten. Nur zu Beginn gelang es der SG, ihre Kreisläuferin in Szene zu setzen. Doch nach der Anfangsviertelstunde nahm der HSC an Fahrt auf und setzte sich stetig ab. „Unser Ziel war es, unsere schlechte Leistung aus dem Hinspiel vergessen zu machen. Dies ist uns gelungen“, freute sich HSC-Sprecherin Anita Sima. Frankenthal wird die Runde wohl als Tabellendritter abschließen. Die scheidende Trainerin Bettina Schornick konnte mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden sein: „Wir hatten die deutlich bessere Spielanlage, haben allerdings trotzdem noch viele Chancen liegengelassen.“ Dass Schornick zum Saisonende zurücktreten wird (wir berichteten), überraschte die Mannschaft und sorgte für Enttäuschung. Viele hätten gerne mit ihr weitergearbeitet. Allerdings verursachte die Personalie keinen Leistungsknick. Bobenheim-Roxheim gewann verdient. Frauen, A-Klasse Lambsheim war völlig konsterniert angesichts der Leistung gegen das Schlusslicht. Sprecherin Chantal Wingerter meinte: „Abhaken, sofort abhaken. Volle Konzentration auf die letzten beiden Spiele.“ In der vierwöchigen Pause wird Trainer Christian Ringendahl den Angriff noch einmal unter die Lupe nehmen, denn dieser ließ zu viele Chancen liegen. (mzn)