Frankenthal Frankenthaler Tafel möchte auch Vororte beliefern
Der Malteser Hilfsdienst möchte das Angebot der von ihm betriebenen Frankenthaler Tafel auf die Vororte ausdehnen. Das ist nach Angaben des Stadtbeauftragten Michael Baumann das Ergebnis eines Gesprächs mit den Ortsvorstehern. „Alle vier waren begeistert und wollen das Thema aktiv angehen“, sagt Baumann. Bislang werden Lebensmittel nur am Standort der Tafel in der Mörscher Straße an Bedürftige ausgegeben.
Zwei Modelle denkbar
Für die Vororte kommen nach Baumanns Ansicht zwei Modelle infrage: Die Ware könnte angeliefert und an einer Ausgabestelle sortiert verteilt werden. Vorstellbar sei auch Taschen zu packen und diese dann direkt bei Kunden der Tafel abzuliefern. In Eppstein und Flomersheim gebe es beispielsweise schon die Idee, die zentral gelegene Isenachhalle als Anlaufstelle zu nutzen. In jedem Fall braucht die Tafel nach Baumanns Worten dafür aber noch ehrenamtliche Helfer in den Vororten. Grundsätzlich gehe es darum, auch Menschen zu erreichen, die den Weg in die Stadt zur Tafel nicht zurücklegen könnten, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie sich nicht trauten, das Haus zu verlassen, formuliert der Stadtbeauftragte das Ziel der Malteser.
Flugblätter-Aktion geplant
Ende August will die Organisation deshalb im ersten Schritt Flugblätter einwerfen, um potenzielle Kunden zu erreichen. Wer als Ehrenamtler einsteigen will, kann sich laut Baumann bei den Ortsvorstehern direkt melden: Adolf-José König (Mörsch, Telefon 06233 64777), Uwe Klodt (Eppstein, Telefon 351403), Heike Haselmaier (Flomersheim, Telefon 3759643), Karl Ober (Studernheim, Telefon 40957). Die Frankenthaler Tafel ist erreichbar unter der Nummer 06233 889820 oder per E-Mail an info@malteser-frankenthal.de.